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Neues Wahrzeichen oder Ärgernis? Die Wohntürme beim Arboner Seeufer sind heftig umstritten

Bei der Stadt sind 21 Stellungnahmen zum Projekt «Riva» eingegangen. Ab Anfang Juni wird der neugewählte Stadtrat das Dossier übernehmen und allenfalls überarbeiten.
Sheila Eggmann
So soll die Überbauung«Riva» aussehen. (Visualisierung: PD)

So soll die Überbauung«Riva» aussehen. (Visualisierung: PD)

Die HRS will auf dem Areal des Hotel Metropol die Überbauung «Riva» realisieren. Es geht um zwei über 40 Meter hohe Türme mit Wohnungen und Hotelzimmern, Gewerberäumen, einem Saal sowie einem Restaurant. Das Vorhaben stösst nicht überall auf Begeisterung. Die SP Arbon schreibt beispielsweise:

«Wohnraum gibt es in Arbon mittlerweile wirklich schon genug».

Die Bevölkerung konnte sich bis zum 3. Mai im Rahmen einer öffentlichen Mitwirkung einbringen. Von dieser Möglichkeit wurde rege Gebrauch gemacht: Insgesamt sind 21 Stellungnahmen eingereicht worden. «Eingegangen sind sowohl positive wie auch negative Rückmeldungen», schreibt Stadtpräsident Andreas Balg in einer Mitteilung.

Über das weitere Vorgehen möchte er «nicht viel sagen», denn der neugewählte Stadtrat werde das Dossier im Juni übernehmen und die Stellungnahmen diskutieren. Der jetzige Stadtrat hat Anfang April beschlossen, dass die Bevölkerung im nächsten Jahr über den Gestaltungsplan und damit über die beiden Hochhäuser abstimmen kann.

«Türme könnten Wahrzeichen werden»

Stadtpräsident Andreas Balg (Bild: PD)

Stadtpräsident Andreas Balg (Bild: PD)

Balg fasst die positiv bewerteten Aspekte zusammen: Die geplanten Hochhäuser stünden im Dialog mit Arbons bestehenden Türmen und könnten neue Wahrzeichen von Arbon werden.

Gegner des Projekts argumentierten hingegen, die Türme seien architektonisch schwerfällig und würden nicht ins Ortsbild passen. Ausserdem müsse das behördenverbindliche Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder von nationaler Bedeutung (ISOS) beachtet werden. In diesem Zusammenhang weist die Stadtentwicklung darauf hin, dass bei jedem Gestaltungsplan eine Überprüfung hinsichtlich des ISOS erfolgt. «Man kann natürlich anderer Meinung sein», sagt Balg

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