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WM-Trainerin hilft mit eigenem Verein Kindern beim Eiskunstlaufen in Romanshorn auf die Sprünge

Die Russin Anzelika Surupova hat Athleten an die Weltspitze geführt und möchte jetzt in der Hafenstadt etwas Neues aufbauen.
Markus Schoch
Anzelika Surupova möchte das Eiskunstlaufen im Oberthurgau populärer machen. (Bild: PD)

Anzelika Surupova möchte das Eiskunstlaufen im Oberthurgau populärer machen. (Bild: PD)

Sie stand auf den ganzen grossen Sportbühnen an der Seitenlinie. Die Russin Anzelika Surupova war als Trainerin an den olympischen Spielen, an Weltmeisterschaften und an Europameisterschaften dabei und feierte mit ihren Athleten grosse Erfolge. Den Letten Konstantin Kostin beispielsweise führte sie 1993 auf Rang 4 an der EM. Noch besser war der Deutsche Andrejs Vlascenko, der sich lange Jahre in den Top Ten der Eiskunstläufer hielt. An der EM landete er zweimal auf Platz 4, an der WM mischte er ebenfalls vorne mit (6. und 5. Platz).

Seit Anfang Jahr lernt die ehemalige Nationaltrainerin Kinder und Erwachsene das Eiskunstlaufen im Eissportzentrum Romanshorn (EZO). Dazu hat die 50-Jährige einen Verein gegründet, den sie präsidiert. Ihre Ansprüche sind hoch:

«Wir wollen professionelle Strukturen schaffen und die Nachwuchsförderung mit System betreiben.»

Zum Team gehört ihre Tochter Alexandra-Michaela Straub. Der Dritte im Bund ist der zwölffache Rumänische Meister Radu Ionian. In der Hafenstadt finde sie alles, was sie brauche. «Die Halle ist sehr schön und die Bedingungen sind gut.»

«Viele Mädchen wären gerne eine Eisprinzessin»

«Unsere Vision ist es, Eiskunstlauf im Oberthurgau populärer zu machen», heisst es auf der Website des Vereins. «Es gibt viele Mädchen, die gerne eine Eisprinzessin wären», ist Surupova überzeugt. Im Moment sind es allerdings erst wenige, die den Sport mit Sprüngen und Pirouetten für sich entdeckt haben. «Wir haben aktuell 15 Mitglieder», sagt Surupova, die in Dornbirn lebt und auch beim Eislaufverein Schaan tätig ist.

Anzelika Surupova beim Training mit Kindern im Eissportzentrum Oberthurgau. (Bild: PD)

Anzelika Surupova beim Training mit Kindern im Eissportzentrum Oberthurgau. (Bild: PD)

Einige ihrer Schützlinge beteiligen sich aber bereits an Wettkämpfen. Es ist jedoch nicht das Ziel, dass alle am Schluss ihr Können vor Kampfrichtern zeigen. Surupova sagt:

«Neben dem Leistungssport fördern wir auch den Breitensport.»

So gibt es beispielsweise am Samstag Kurse für Mütter und ihre Kinder oder auch solche, in denen die Teilnehmer zuerst einmal lernen, sich mit Schlittschuhen auf dem Eis einigermassen sicher zu bewegen. Auch Aktivitäten im Bereich Schulsport bietet der Verein an. «Gerade letzte Woche hatten wir Zweitklässler zu Besuch bei uns, für die wir ein Programm zusammengestellt haben.»

Auch kleine Kinder sind willkommen

Der Verein ist offen für alle, die gerne Eiskunstlaufen wollen. Wünschen würde sich Surupova vor allem auch, dass sie mit möglichst vielen kleinen Kindern arbeiten kann, um so die Chance zu haben, die Talentiertesten früh zu erfassen und aufzubauen. Sie ist sich allerdings bewusst:

«Das alles braucht Zeit und viel Geduld.»

Doch für Surupova ist Perfektion nicht alles. «Wenn ich sehe, dass jemand Spass hat bei mir im Training, habe ich auch Spass. Egal wie gut oder schlecht sich die betreffende Person auf dem Eis anstellt.»

Mehr Infos unter http://www.eiskunstlauf-oberthurgau.com/

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