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Ajoie-Sportchef Léchenne: «Wir unterschätzen Thurgau nicht»

Vincent Léchenne zieht beim HC Ajoie sportlich die Fäden. Er bescherte den Jurassiern vor dem Playoff-Start am Freitag gegen den HC Thurgau noch vier Verstärkungsspieler. Auch, weil er grosse Stücke auf den HCT hält.
Matthias Hafen
Der HC Ajoie (weiss) gewann in dieser Saison alle vier bisherigen Direktduelle gegen den HC Thurgau, wenn teilweise auch knapp. (Bild: Mario Gaccioli, Weinfelden, 27. Januar 2019)

Der HC Ajoie (weiss) gewann in dieser Saison alle vier bisherigen Direktduelle gegen den HC Thurgau, wenn teilweise auch knapp. (Bild: Mario Gaccioli, Weinfelden, 27. Januar 2019)

Angst muss Ajoie keine haben vor dem HC Thurgau. Die Mannschaft von Trainer Gary Sheehan beendete die Regular Season 17 Punkte und fünf Plätze vor den Ostschweizern. Respekt zollen die Jurassier ihrem Playoff-Gegner trotzdem in grossem Mass. «Der HC Thurgau ist besser als seine Rangierung», sagt Sportchef Vincent Léchenne. «Die Mannschaft ist unter Trainer Stephan Mair sehr gut organisiert. Sie hat mit Cody Wydo und Kenny Ryan zwei gute Ausländer und hinten in Janick Schwendener einen sehr erfahrenen Goalie.» Nicht, dass Ajoie das alles nicht auch hätte. Aber unterschätzen will der NLB-Meister von 2016 seinen Kontrahenten in der Viertelfinalserie auf keinen Fall.

Der frühere NLA-Profi Vincent Léchenne ist heute Sportchef bei seinem Stammverein HC Ajoie. (Bild: Matthias Hafen)

Der frühere NLA-Profi Vincent Léchenne ist heute Sportchef bei seinem Stammverein HC Ajoie. (Bild: Matthias Hafen)

Als Qualifikationszweiter hat der HC Ajoie höhere Ambitionen als nur die erste Runde zu überstehen. Auch aus diesem Grund bedienten sich die Jurassier im Hinblick aufs Playoff bei den ausgeschiedenen Konkurrenten – sowie in der MySports League. Mit einer B-Lizenz holte Ajoie Winterthurs Verteidiger Pascal Blaser und Rihards Puide von den GCK Lions. Puide ist ein lettischer Stürmer mit Schweizer Lizenz. Vom EHC Basel aus der MySports League stossen zudem Goalie Damian Guggisberg und Stürmer Rubio Schir zur Mannschaft von Trainer Sheehan, sobald die Basler ihre Saison beendet haben.

Ein Steckborner kämpft gegen den HCT

Was die defensive Stabilität anbelangt, musste Ajoie vor dem Playoff-Start am Freitag gegen den HC Thurgau eine Dämpfer hinnehmen. Verteidiger Dan Weisskopf, in den vergangenen Wochen ans Partnerteam Fribourg-Gottéron ausgeliehen, überzeugte in der National League so sehr, dass ihn die Freiburger gleich behalten, obwohl er beim HC Ajoie unter Vertrag steht. Sportchef Léchenne willigte nur ein, weil er im Gegenzug einen wichtigen Faktor in der Offensive zur Verfügung gestellt bekommt. Fribourgs Stürmertalent Sandro Forrer wird die Saison beim HC Ajoie zu Ende spielen. Sandro Forrer ist der 21-jährige Sohn von Steckborns abtretendem Stadtpräsidenten Roger Forrer. Anders als sein Bruder Marco kam Sandro in dieser Saison bei Fribourg kaum zum Zug. Das ist mit ein Grund, weshalb Sandro Forrer auf die nächste Saison hin innerhalb der NLA zu Rapperswil-Jona wechselt.

Der Thurgauer Sandro Forrer vom NLA-Club Fribourg-Gottéron wurde diese Saison für längere Zeit an den HC Ajoie ausgeliehen. Forrer wird nun auch das Swiss-League-Playoff mit den Jurassiern bestreiten. (Bild: Adrien Perritaz/Keystone, Freiburg, 1. Februar 2019)

Der Thurgauer Sandro Forrer vom NLA-Club Fribourg-Gottéron wurde diese Saison für längere Zeit an den HC Ajoie ausgeliehen. Forrer wird nun auch das Swiss-League-Playoff mit den Jurassiern bestreiten. (Bild: Adrien Perritaz/Keystone, Freiburg, 1. Februar 2019)

Von Forrer wie von allen seinen Spielern verlangt Ajoies Sportchef Léchenne in der Best-of-7-Serie gegen den HC Thurgau Disziplin. «Sie ist der Schlüssel zum Weiterkommen.» Seine Mannschaft habe die Mittel, um Thurgau aus dem Playoff zu werfen, so Léchenne. «Aber es wird ein hartes Stück Arbeit.»

Ajoies Stürmer Hazen verletzt?

Vor dem Playoff-Start am Freitag hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Ajoies zweitbester Skorer Jonathan Hazen verletzt oder zumindest angeschlagen ist. Über den Gesundheitszustand des 28-jährigen Franko-Kanadiers informiert Thurgaus Viertelfinalgegner nicht. Hazen realisierte in 42 Qualifikationsspielen 30 Tore und 32 Assists und war mit seinen 62 Punkten der zweitbeste Skorer des Swiss League. (mat)

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