Interview

«Wir sind angewiesen auf die Grenzgänger» – Beim Münsterlinger Spitaldirektor läuft noch alles in geordneten Bahnen

Im Kantonsspital Münsterlingen sind die Deutschen Arbeitskräfte am Montag zur Arbeit erschienen. Direktor Stephan Kunz hat momentan aber andere Probleme. 

Martina Eggenberger Lenz
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Spitaldirektor Stephan Kunz

Spitaldirektor Stephan Kunz

(Bild: Donato Caspari)

Seit Montagmorgen sind die Grenzen zu. Sind im Spital Münsterlingen noch alle Mitarbeiter, die in Deutschland leben, zur Arbeit erschienen?

Ich habe keine gegenteilige Meldung erhalten. Bei uns arbeiten ja relativ viele Grenzgänger, wir sind sehr angewiesen auf sie. Darum sind wir froh, dass die Grenzgänger weiterhin passieren dürfen. Wir hoffen, dass sie auch in Zukunft möglichst ohne Verzögerung zur Arbeit fahren können. Wir statten die betroffenen Mitarbeiter deshalb auch mit Dokumenten aus, die sie am Zoll vorzeigen können.

Wie ist die aktuelle Situation am Kantonsspital Münsterlingen?

Bislang läuft alles in geordneten Bahnen. Wir haben keine Schlangen vor dem Haus mit Leuten, die für Tests anstehen oder krank sind.

Was beschäftigt Sie gerade am meisten?

Der Informationsfluss und die materielle Versorgung. Wir brauchen Schutzanzüge, Masken und Desinfektionsmittel. Und natürlich Tests. Im Moment sind diese aber noch ausreichend vorhanden.

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