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Interview

«Wir müssen in Arbon auch ökologisch nachhaltig werden»

Didi Feuerle lebt seit vier Jahrzehnten in der Hafenstadt. Er blickt auf eine vielfältige politische Karriere zurück und möchte in Zukunft im Stadtrat Arbon mitarbeiten.
David Grob
Didi Feuerle (Grüne Partei) kandidiert für den Stadtrat Arbon. (Bild: Reto Martin)

Didi Feuerle (Grüne Partei) kandidiert für den Stadtrat Arbon. (Bild: Reto Martin)

Didi Feuerle, warum wollen Sie in den Stadtrat Arbon?

Arbon liegt mir sehr am Herzen und ich möchte gerne die Zukunft Arbons mitgestalten. Arbon soll sich zu einer selbstbewussten sowie menschen- und umweltfreundlichen Stadt entwickeln. Mein Motto lautet «Besser statt mehr». Ich möchte dazu beitragen, dass die Bevölkerung wieder Vertrauen in den Stadtrat hat.

Können Sie das Amt eines Stadtrates mit Ihrer Schreinerei und Ihrem Engagement als Kantonsrat zeitlich vereinen?

Ja, da ich keine familiären Verpflichtungen habe, kann ich mir das einrichten. Falls der Zeitaufwand 30 Stellenprozente überschreitet, würde ich aus der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rates austreten.

Der jetzige Stadtrat ist fest in bürgerlicher Hand und die Grüne Partei gibt es erst seit einigen Monaten in Arbon. Wie schätzen Sie Ihre Wahlchancen ein?

In bin sehr zuversichtlich. Personen aus allen politischen Lagern kamen auf mich zu und unterstützen meine Kandidatur. Offensichtlich geniesse ich grosses Vertrauen weit über die Parteigrenze hinaus.

Was sind Ihrer Ansicht nach die zwei dringendsten Angelegenheiten, die Sie im Stadtrat angehen würden?

Die Finanzen der Stadt müssen dringend ins Lot gebracht werden. Wir müssen eine Finanzplanung für die nächsten acht Jahre, also für zwei Legislaturen, machen und Reserven einkalkulieren, damit wir auch auf Unvorhergesehenes rasch reagieren können; Beispiel: defekte Hafenmauer. Da ich keine weitere Verschuldung möchte, müssen die Gesamtrechnungen – Erfolgsrechnung inklusive Investitionsrechnung – über diesen Zeitraum hinaus ausgeglichen sein. Nebst dem Finanziellen müssen wir auch ökologisch nachhaltig werden. Der Klimawandel lässt grüssen. Hier haben wir in den nächsten Jahrzehnten gewaltige Aufgaben vor uns. Je schneller wir diese anpacken, desto besser. Arbon, eine Stadt mit sehr kurzen Wegen, soll unter anderem zur Velostadt werden.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Meine Leidenschaft ist Fussball, seit ein paar Jahren aber nur noch als Fan. Um meine Kniegelenke zu schonen, spiele ich nun Tennis. Am liebsten verreise ich per Velo und Zelt. Gerne helfe ich meinem Vater im Bienenhaus.

Zur Person

Didi Feuerle ist 48 Jahre alt, ledig und gelernter Schreiner und Baubiologe. Feuerle amtiert in der Stadt und im Bezirk Arbon als Präsident der Grünen. In der Kantonalpartei ist er Vorstandsmitglied. In den Jahren 2007 bis 2010 war Feuerle Mitglied des Arboner Stadtparlaments und der Einbürgerungskommission. Seit 2013 gehört er dem Grossen Rat des Kantons Thurgau an, wo er in der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission mitarbeitet. Im Kantonsparlament fungiert Feuerle als stellvertretender Fraktionspräsident der Grünen.

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