«Wir hatten auch schon 120 Tests an einem Tag»: Die Firma Misanto bietet in Weinfelden Coronatests an.

Die Firma Misanto in Weinfelden testet bis zu 100 Personen am Tag auf Corona. Um Warteschlangen zu verhindern treffen die Menschen im Siebenminuten-Takt ein.

Sabrina Bächi
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So wie hier werden im alten Feuerwehrdepot an der Bankstrasse Proben für den Coronatest entnommen.

So wie hier werden im alten Feuerwehrdepot an der Bankstrasse Proben für den Coronatest entnommen.

Symbolbild: Nicole Nars-Zimmer

Seit zwei Monaten gehen mitten im Zentrum täglich zwischen 70 und 100 Personen im alten Feuerwehrdepot an der Bankstrasse ein und aus. Der Grund: Die Firma Misanto bietet dort Coronatests an.

«Wer Symptome hat wird entweder vom Hausarzt an uns verwiesen oder kann sich direkt bei uns melden», sagt Carol Krech, Operative Leiterin des Telemedizin-Unternehmens aus Frauenfeld. Ohne Anmeldung können sich Patienten aber nicht testen lassen, denn man wolle eine Menschenansammlung verhindern, sagt Krech

Carol Krech, COO der Firma Misanto aus Frauenfeld.

Carol Krech, COO der Firma Misanto aus Frauenfeld.

Bild: PD
«Wir stellen sicher, dass Patienten im Sieben-Minuten-Takt vorbeikommen. Nur so können wir eine Warteschlange verhindern.»

Das sei manchmal eine Herausforderung, vor allem wenn so wie vergangenen Montag rund 120 Personen zum testen kommen. «Meist merken wir, dass es nach dem Wochenende mehr Personen hat, die zu einem Test kommen», sagt Krech. Zu Beginn der Pandemie hatte das Unternehmen einen Standort im BBZ.

«Nach Auflösung der kantonalen Taskforce waren wir nur noch in Frauenfeld tätig, das ist aber ungünstig, da es kantonal gesehen nicht so zentral ist.» Man sei mit Weinfelden sowieso in Kontakt verblieben und habe das Angebot erhalten, im alten Feuerwehrdepot einen Testzentrum einzurichten.

«Es ist ideal weil wir genügend Platz haben und die Patienten nicht in einem Wartezimmer mit anderen Personen sind», sagt Krech. Sie hoffen, dass ihnen der zentrale Standort in Weinfelden noch lange erhalten bleibt.

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