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«Wir beissen nicht»: Salmsacher Schulbehörde reagiert auf anonyme Kritik

Eltern haben sich in einem Schreiben irritiert gezeigt. Der Schulpräsident wünscht Aufklärung und sucht das Gespräch.
Tanja von Arx
Am Berglischulhaus scheint es Differenzen zu geben. (Bild: Andrea Stalder)

Am Berglischulhaus scheint es Differenzen zu geben. (Bild: Andrea Stalder)

Die Salmsacher machen derzeit grosse Augen. Schulpräsident Martin Haas und die Ressortverantwortliche Elternarbeit Doris Tobler haben den Haushalten im Dorf einen relativ unspezifischen Brief zugestellt. Die Betreffzeile: «Anonymer Brief von irritierten Eltern».

Beigefügt ein Kontaktformular

Offenbar haben Unbekannte Kritik gegenüber der Schulbehörde geäussert. Was diese augenscheinlich nicht einfach so stehen lassen will. Schulleitung und Schulkommission fordern dazu auf, «die vorgebrachten Aussagen zu diskutieren». Und zum Wohl der Kinder, der Eltern und aller involvierter Personen «gemeinsam Lösungen zu erarbeiten». Beigefügt finden die breit gefächerten Adressaten ein Kontaktformular. «Falls Sie ernsthaft an einem Austausch interessiert sind, so melden Sie sich bitte für eine konstruktive Lösungsfindung.»

Martin Haas, Präsident der Einheitsgemeinde. (Bild: Donato Caspari)

Martin Haas, Präsident der Einheitsgemeinde. (Bild: Donato Caspari)

Auf Anfrage äussert sich Schulpräsident Martin Haas nicht im Detail zum Inhalt des anonymen Briefes. «Jedenfalls so lange nicht, bis die Leute selbst auch hinstehen.» Man sei der Meinung, dass man schon «gmögig» sei in der Schulbehörde, «wir beissen nicht». Drei der Mitglieder hätten beispielsweise selber Kinder, welche die gemeindeeigene Primarschule «Bergli» besuchen würden. Haas verweist nochmals darauf: «Wir bieten Hand für ein Gespräch.» Anonym werde es halt einfach etwas schwierig. «Wir wissen nicht, ob es eine Person ist oder ob es zehn sind. Vielleicht geht es auch um achtzig oder neunzig.»

Es geht nicht um sichere Schulwege

Der Redaktion ist bekannt, dass Eltern vor einigen Monaten Unterschriften für sichere Schulwege gesammelt haben. Die Gemeinde teilte denn im Amtsblatt auch mit: «Aktuell werden mögliche Anpassungen mit einem Verkehrsplaner ausgearbeitet.» Laut Martin Haas bezieht sich die Kritik allerdings nicht auf die Schulwegsicherheit. «So viel kann ich sagen: Sie erfolgte in Zusammenhang mit dem letzten Elternabend.»

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