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Wigoltinger Schulpräsidentin schlägt zurück: «Ich habe Beweise, dass die Schüler instrumentalisiert wurden»

An der Pressekonferenz am Montagmorgen nimmt Schulpräsidentin Nathalie Wasserfallen Stellung zur Eskalation an der Wigoltinger Oberstufe. Sieben von zwölf Lehrpersonen haben gekündigt. Weiterhin hält Wasserfallen daran fest, dass es wegen anstehender Veränderungen dazu kam.
Sabrina Bächi
Schulpräsidentin Nathalie Wasserfallen bestreitet die Medienkonferenz allein. (Bild: Sabrina Bächi)

Schulpräsidentin Nathalie Wasserfallen bestreitet die Medienkonferenz allein. (Bild: Sabrina Bächi)

An der Pressekonferenz am Montagmorgen macht Schulpräsidentin Nathalie Wasserfallen klar: Es gibt keinen Maulkorb für die Lehrer, aber auch keine – wie von einigen Eltern gefordert – öffentliche Aussprache. Was es aber bestimmt geben werde, sei ein Neuanfang an der Sekundarschule Wigoltingen.

Bereits wurden fünf neue Sekundarlehrpersonen eingestellt. Wasserfallen bestreitet die Medienkonferenz im Alleingang und hält im wesentlichen an ihren früheren Aussagen fest.

Sie räumt wohl ein, dass es im Dezember 2018 zwischen den Sekundarlehrpersonen und der Schulleitung Schwierigkeiten gegeben habe, die aber in mehreren Gesprächen gelöst werden konnten. Danach habe sie keine weiteren Unstimmigkeiten feststellen können. Sie sagt:

«Die Rücktrittsforderungen an Schulleiter Mirko Spada seitens der Sekundarlehrpersonen kam für mich sehr überraschend.»

Sie wirft in diesem Zusammenhang den Sekundarlehrpersonen vor, den Kommunikationsweg nicht eingehalten zu haben. Weder die zuständige Person beim Kanton, noch die Gewerkschaft Bildung Thurgau habe von Problemen gewusst. Die angeblich schlechte Kommunikation von Schulleiter Mirko Spada sei nur ein Vorwand, um ihn als Sündenbock hinzustellen. Denn in den anderen Stufen gebe es dieses Problem nicht.

Keinen Maulkorb für die Lehrer

Die Lehrer hätten keinen Maulkorb erhalten. «Sie durften ihre Klassen ohne Beisein der Behörde über ihre Kündigung informieren», sagt Wasserfallen. Es stünde den Lehrern zudem frei, auch mit der Presse zu sprechen.

«Sie müssen sich einfach an das Amtsgeheimnis halten und ihre Treuepflichten gegenüber der VSG Wigoltingen wahren.»

Eine schwierige Gratwanderung Zu einer offenen Aussprache käme es nicht. Denn das Amtsgeheimnis und die Treuepflichten in so einem Gespräch zu wahren, sei eine Gratwanderung, die sehr schwierig zu bewerkstelligen sei. Es gelte zudem, alle Beteiligten vor ungerechtfertigten Anschuldigungen zu schützen. Wasserfallen sagt: «Wir kommunizieren offen und direkt und es gibt keine anderen Gründe für die Kündigung als die bereits genannten.»

Die Verunsicherung der Eltern zeige jedoch, dass eine Form der Mitwirkung für sie fehle. Das solle sich ändern.

Termin für Gespräch als Sofortmassnahme

Als Sofortmassnahme habe sie kommenden Donnerstag zwischen 14 und 16 Uhr ein Zeitfenster für Fragen der Eltern zur Verfügung gestellt. Eltern, denen dieser Termin wichtig sei, würden es sich einrichten, meint Wasserfallen. Auf Rücktrittsforderungen ihre Person betreffend, sagt die Schulpräsidentin:

«Ich trete nicht zurück, sonst wird der Schlamassel nur noch grösser.»

Auch die Rücktrittsforderung der Schüler scheint sie gelassen zu nehmen. «Wir haben Beweise, die zeigen, dass die Kinder von Eltern und Lehrern instrumentalisiert wurden.» Auch an der Gesamtschulleitung mit zwei Schulleitern hält die Behörde fest.

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