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Wigoltinger Schüler leiden unter den Kündigungen: «Wir hoffen auf ein Wunder»

Ein Wigoltinger Schüler hat sich in einem Brief an die Medien gewandt. Er will die Lehrer nicht verlieren und endlich wissen, warum so viele gekündigt haben.
Sabrina Bächi
Die Schüler der Oberstufe Wigoltingen müssen sich von sieben Lehrpersonen verabschieden. Einer meldet sich zu Wort und wehrt sich gegen die Kündigungen. (Bild: Sabrina Bächi)

Die Schüler der Oberstufe Wigoltingen müssen sich von sieben Lehrpersonen verabschieden. Einer meldet sich zu Wort und wehrt sich gegen die Kündigungen. (Bild: Sabrina Bächi)

Es steht kein Name unter dem Brief. «Ich bin Schüler an der Sekundarschule in Wigoltingen und möchte Stellung zu den Gerüchten an dieser Schule nehmen.» Das anonyme Schreiben ist über eine Seite lang und enthält klare Worte. «Ich bin sehr enttäuscht über die Geschehnisse an unserer Schule. Ich bedaure die Kündigungen der Lehrer extrem», schreibt der Schüler.

Denn die Klassen mit ihren Lehrern seien wie eine grosse Familie. Erlebnisse wie etwa die Klassenlager würden alle zusammenschweissen, die Schüler würden Bindungen zu ihren Lehrern aufbauen, die nicht so schnell zu ersetzten seien.

«Wenn die Lehrer gehen, ist das für uns Schüler ein riesiger Abschied.» Weiter schreibt der unbekannte Verfasser, dass sie erfahren haben, dass die Lehrer nichts über die Konflikte mit der Schulleitung sagen dürfen. Sein Fazit: «Die Lehrer haben an dieser Schule nichts mehr zu sagen.»

«Wasserfallen nahm die Fragen nicht ernst»

Es hätten sich Lehrpersonen, die nun bleiben, lange überlegt, auch zu kündigen. Auch auf die Schülerversammlung geht der Schreiber ein. «Frau Wasserfallen nahm die meisten Fragen nicht ernst und wich auch oft aus.» Es seien viele Fragen offen geblieben. Zu Nathalie Wasserfallen ist sein Urteil klar:

«Unsere Schulpräsidentin ist Juristin. Sie tendiert eher zu rechtlichen Entscheidungen, als zu menschlichen.»

Der Verfasser glaubt nicht, dass das neue Schulsystem der Grund für die sieben Kündigungen war, «sondern vor allem die Kommunikation zwischen Lehrern und Schulleiter». Daher wünschten sich die Schüler, dass die Oberstufenlehrer endlich Stellung beziehen dürfen. «Unser grösster Wunsch ist es, dass wir unsere tollen Lehrer wieder zurückholen können, denn wir werden sie alle sehr vermissen. Wir hoffen auf ein Wunder.»

Der Brief schliesst mit den Worten: «Ich habe diesen Brief selbstständig und ohne irgendwelche Forderungen von anderen Leuten geschrieben.»

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