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Interview

Wigoltinger Koch schafft es mit dem «Schäfli» unter die besten 500 Restaurants der Welt

In der «Taverne zum Schäfli» bereitet Chefkoch Christian Kuchler mit seinem Team 18-Gault-Millau-Punkte- und zwei Michelin-Sterne-Gerichte zu. Nun hat er es auch auf «La Liste 2019 – The World’s best Restaurant Selection» geschafft.
Annika Wepfer
«Taverne zum Schäfli»-Chef Christian Kuchler. (Bild: Andrea Stalder)

«Taverne zum Schäfli»-Chef Christian Kuchler. (Bild: Andrea Stalder)

Christian Kuchler, herzliche Gratulation zur Platzierung auf «La Liste».

Danke. Die Liste hat weltweit Gültigkeit. Platz 379 von der Welt zu sein, ist schon toll. Vor allem für das Team freut es mich sehr. Das «Schäfli» lebt von regionalen Gästen. Der Thurgauer interessiert die Liste weniger und das ist auch richtig so. Sie sind mir viel näher und wir haben Beziehungen zu ihnen und kennen sie. Das ist das Wichtigste. Das zählt.

Wollen Sie in Zukunft noch besser werden?

Klar. Das probieren wir immer. Dafür arbeiten wir jeden Tag. Wir stehen nicht am Morgen auf und denken uns: «Heute koche ich schlechter als sonst.» Aber ein weiser Mann sagte zu mir: «Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.» Das heisst, uns ist es viel wichtiger, was die Gäste sagen und was ihre Wünsche sind. Aber klar verpflichten diese vielen Auszeichnungen auch. Jeder Tag ist eine Herausforderung. Wir wissen auch nicht, wann diese Inspektoren kommen.

Wie wurden Sie derart erfolgreich?

Keine Ahnung, gute Frage. (lacht) Es ist sicher auch unsere Herangehensweise. Das bin nicht nur ich. Vor mir haben meine Eltern 32 Jahre lang das «Schäfli» erfolgreich geführt. Heute sind wir ein grösseres Team. Wir versuchen zwar jeden Tag fehlerfrei zu bleiben, das ist aber auf diesem Niveau nicht so einfach. Wir haben manchmal Gäste, die wirklich nichts verzeihen. Wir sind auch nur Menschen. Niemand ist perfekt.

Wie haben Sie den erreichten Erfolg gefeiert?

Wir haben am Samstagabend mit einer Flasche Champagner angestossen. Die ganze Woche durch hatten wir leider etwas zu wenig Zeit. Momentan brummt das Geschäft.

Was bringt die Zukunft?

Wenn alles so läuft, wie ich es will, bleibe ich die nächsten 32 Jahre im «Schäfli». Aber man weiss nie, was sich noch für ein Törchen auftun könnte. Unser Hauptbusiness ist natürlich die «Taverne zum Schäfli». Wenn sie offen ist, dann bin ich da. Und wenn ich nicht da bin, dann ist sie auch zu.

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