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Zwei Tage im Mittelpunkt Europas: Wigoltingen trägt die Champions League des Faustballs aus

Am 6. und 7. Juli organisiert der NLA-Faustballverein Wigoltingen den Champions Cup, das wichtigste Clubturnier Europas.
Matthias Hafen
Die Wigoltinger (im Bild Luca Flückiger) empfangen am Champions Cup drei europäische Topteams. (Bild: Mario Gaccioli, Wigoltingen, 5. Mai 2018)

Die Wigoltinger (im Bild Luca Flückiger) empfangen am Champions Cup drei europäische Topteams. (Bild: Mario Gaccioli, Wigoltingen, 5. Mai 2018)

Es gibt spannendere Orte als der Rasenplatz des Oberstufenzentrums Wigoltingen. Doch wenn Adrian König eben genau dort vom Champions Cup im Faustball schwärmt, füllt sich der grüne Fleck mit Leben. Es ist, als würde man bereits die Spiele der europäischen Königsklasse sehen, die Zuschauerrufe auf den Sitzplätzen hören.

Schweizer Meister Wigoltingen wurde vom nationalen Verband auserwählt, den diesjährigen Champions Cup auszutragen. Dabei handelt es sich um nichts Geringeres als die Champions League im Faustballsport. Am Wochenende des 6./7. Juli werden Titelverteidiger Pfungstadt aus Deutschland, Freistadt aus Österreich sowie Berlin zu Gast sein. Das ist, als spielten Real Madrid oder Bayern München auf dem Fussballplatz Güttingersreuti in Weinfelden: Für OK-Präsident Adrian König eine gute Gelegenheit, sich den Faustballsport auch mal von Nahem anzusehen, selbst wenn einen die nationale Meisterschaft kalt lässt.

Sitzplatztribüne für 300 Personen

Wenn die besten Teams Europas gegeneinander antreten, kann Faustball durchaus zum Spektakel werden. Wigoltingen will dem Ganzen einen gebührenden Rahmen geben. So wird auf der einen Längsseite des Sportplatzes eine Sitzplatztribüne für 300 Personen aufgebaut. Mit einem TV-Turm, der für eine Live-Übertragung im Internet genutzt wird, und anderen baulichen Massnahmen verwandelt sich der unscheinbare Rasen für zwei Tage in eine Sportarena. «Das macht einen enormen Unterschied, ob du als Spieler in eine solche Arena läufst oder einfach einen normalen Rasen betrittst», sagt Yannick Signer. Der ehemalige NLA-Spieler amtet als Medienchef und traut seinen früheren Teamkollegen den Triumph zu. «Aber es wird eine Herausforderung», so Signer. Nebst dem Prestige winkt dem Sieger die direkte Teilnahme am Weltpokal. Eine zusätzliche Motivation für Wigoltingen.

Freier Eintritt zu allen Spielen

25000 Franken beträgt das Budget für den Champions Cup. Bereitgestellt wird es hauptsächlich von lokalen Sponsoren. «Wenn das Wetter mitspielt, dann schaut am Ende ein kleiner Gewinn heraus», sagt OK-Präsident König. Dabei ist der Eintritt gratis. Man wolle mit dem Anlass den Faustball über die Ortsgrenze hinaus populärer machen. «Wenn in den zwei Tagen 1000 Zuschauer kommen, wäre das sehr schön.»

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