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Autsch! Lausanne tritt Amriswils Volleyballern in den Hintern

Volley Amriswil dominierte die NLA-Qualifikation nach Belieben. Im Playoff-Final gegen Lausanne finden die Oberthurgauer nun aber ihren Meister. Abschreiben sollte man den Cupsieger und Qualifikationssieger deswegen noch nicht.
Matthias Hafen
Lausannes Dennis Del Valle freut sich überschwänglich über einen Punkt im zweiten Finalspiel. (Bild: Laurent Gillieron/KEY, Lausanne, 14. April 2019)

Lausannes Dennis Del Valle freut sich überschwänglich über einen Punkt im zweiten Finalspiel. (Bild: Laurent Gillieron/KEY, Lausanne, 14. April 2019)

Die 0:3-Niederlage zum Finalauftakt, daheim gegen Lausanne, schmerzte Volley Amriswil sehr. «Meine Spieler waren nicht bei der Sache – weder mit dem Kopf noch mit dem Herzen», sagt Marko Klok. Amriswils Trainer, der in dieser Saison vor allem Erfolge gewohnt ist, enerviert sich noch heute über den schwachen Auftritt des Cupsiegers vom vergangenen Freitag – im dannzumal wichtigsten Spiel der Saison. Denn der deutliche Auswärtserfolg gab Titelverteidiger Lausanne, der schwach in die Meisterschaft gestartet war, Auftrieb für die Best-of-5-Finalserie.

Marko Klok: «Jetzt helfen Hoffnung und Parolen alleine nicht mehr. Jetzt müssen wir liefern.» (Bild: Reto Martin)

Marko Klok: «Jetzt helfen Hoffnung und Parolen alleine nicht mehr. Jetzt müssen wir liefern.» (Bild: Reto Martin)

Zwei Tage später, vor ihrem Publikum, liessen die Waadtländer einen 3:1-Sieg folgen. Einen aber, den Klok besser akzeptieren kann als den ersten. «Wir spielten gut in der zweiten Finalpartie, waren auf Augenhöhe mit dem Gegner.» Alle Sätze wurden mit der kleinstmöglichen Differenz von zwei Punkten entschieden.

«Im Final wünschst du dir den besten Gegner»

«Wir haben die Einstellung der Spieler im ersten Finalspiel thematisiert», sagt Amriswils Coach Klok. «Und unser zweiter Auftritt stimmt mich wieder positiv.» Dass es auch in Lausanne nicht zum Sieg gereicht hat, liege am Gegner. «Lausanne holt derzeit alles aus seinem Kader, spielt richtig gut», sagt der Holländer und findet dabei auch Gefallen an der Serie. «Wenn du im Final stehst, wünschst du dir keinen schlechten Gegner. Dann willst du gegen den Besten spielen.»

Zum ersten Mal in dieser Saison wird Volley Amriswil so richtig gefordert. «Unsere vorherigen Playoff-Gegner Jona und Luzern waren kein Vergleich mit Lausanne», sagt Trainer Klok. Auch sind die Waadtländer kaum mehr zu vergleichen mit jener Equipe, gegen die Amriswil in der Qualifikation zweimal gewonnen hat. «Aber sie sind auch kein Buch mit sieben Siegeln. Wir haben genügend Informationen, um sie lesen zu können.» Klok ist fest davon überzeugt, dass sein Team die Mittel hat, um in der Finalserie die grosse Wende vom 0:2 zum 3:2 zu realisieren. Insofern waren die ersten zwei Spiele nicht mehr als ein Tritt in den Hintern. «Aber jetzt müssen wir unser absolut Bestes geben», sagt Klok. Sonst schmerzt es dann richtig.

Am Osterdienstag geht's in Amriswil weiter

Die seltsame Saisonplanung im Schweizer Volleyball will es, dass die NLA-Finalserie der Männer erst am Dienstag, 23. April, um 19.30 Uhr in Amriswil fortgesetzt wird – unmittelbar nach den Ostertagen. Dass Volley Amriswil den 0:2-Rückstand in der Best-of-5-Serie im Tellenfeld ausbügeln muss, empfindet Trainer Marko Klok als positiv. «Ich habe den Spielern gesagt, dass wir eine Saison lang um diesen Vorteil gekämpft haben. Jetzt müssen wir ihn auch nutzen.» Die ungewöhnliche Pause von neun Tagen zwischen dem zweiten und dritten Finalspiel kommt den Thurgauern entgegen. «Wir können die Zeit gut nutzen», sagt Klok. So hofft er, dass Matevz Kamnik die Rückenprobleme, die er sich beim Einspielen in Lausanne eingehandelt hat, wieder los wird. (mat)

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