Wie die Romanshornerin Maria Leistner den Spagat zwischen Kantonsschule und Leistungssport schafft

Die ehrgeizige Kanutin kann dank der «Matura Talenta» von der Teilnahme an einer Olympiade und einem Medizin- oder Pharmaziestudium träumen. Einfach ist es allerdings nicht, alles auf die Reihe zu bringen.

Drucken
Teilen
Maria Leistner hat vor acht Jahren des Kanusport für sich entdeckt.

Maria Leistner hat vor acht Jahren des Kanusport für sich entdeckt.

Bild: PD

(red) Maria Leistner, stolze siebenfache Goldmedaillenträgerin an den Schweizer Meisterschaften im Kanu, schafft den Balanceakt zwischen intensivem sportlichem Training und gymnasialer Ausbildung an der Kanti Romanshorn. Vor acht Jahren liess sich Maria Leistner durch ihren Bruder vom Kanufahren – als Einzel- und Teamsport – begeistern.

Dass sie gute Anlagen mitbringt, zeigt sich anhand ihrer Erfolgsbilanz. Erst kürzlich absolvierte sie einen Wettbewerb zu «Olympic Hopes» in Ungarn, bei dem sie auf den Distanzen 200, 500 und 1000 Meter im A-Finale die Plätze fünf bis sieben belegte. Ihr Ehrgeiz für Olympia ist geweckt.

Das harte Training macht sich bezahlt

Ihre mentale Stärke, die Leistungen bei Wettkämpfen auf den Punkt abzurufen, wirkt sich dabei positiv aus. Auch das harte Training macht sich bezahlt. Sechsmal pro Woche widmet sich Maria Leistner dem Kanufahren, feilt an der Technik und investiert in Kraftaufbau.

Maria Leistner paddelt von Erfolg zu Erfolg.

Maria Leistner paddelt von Erfolg zu Erfolg.

Bild: PD

Meistens findet das Training erst nach der Schule statt, von Ausnahmen abgesehen. Dafür erhält Maria Leistner im Rahmen der «Matura Talenta» an der Kanti einen Dispens, was bedeutet, dass sie neben dem Training auch den verpassten Schulstoff aufarbeiten muss. Dies klappt gut, was ihr wichtig ist, da sie dazu tendiert, Medizin oder Pharmazie zu studieren.