«Wenn alle Stricke reissen, gehe ich in die Kiste»: Wie zwei Arboner Fischer wegen der Coronaregeln in den Maschen der österreichischen Justiz hängen blieben

Die Bezirkshauptmannschaft Bregenz hat Peter Peschee Künzi und Kevin Bärlocher mit je 450 Euro gebüsst. Sie sollen auf ihrem Schiff Anfang April in der Bregenzerbucht gegen die Covid 19-Vorschriften verstossen haben. Künzi hält die Strafverfügung für einen schlechten Witz.

Markus Schoch
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Kevin Bärlocher mit Feumer und Peter Peschee Künzi beim Fischen, so wie sie es im April bei der Kontrolle taten.

Kevin Bärlocher mit Feumer und Peter Peschee Künzi beim Fischen, so wie sie es im April bei der Kontrolle taten.

Bild: Manuel Nagel (Arbon, 18.6.2020)

Es könnten extrem teure Fische für Peter Peschee Künzi und seinen Kollegen Kevin Bärlocher werden. Im schlimmsten Fall zahlen die beiden je 450 Euro für die drei Felchen, die sie am 3. April in der Bregenzerbucht aus dem Bodensee gezogen haben. Nach Meinung der Bezirkshauptmannschaft Bregenz verstiessen die zwei Arboner Sportfischer damit gegen die Vorschriften, die dazu dienen, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen.