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Weltneuheit Bio-Magenbrot kommt aus dem Thurgau

Die Martin Confiserie aus Leimbach hat ein neues Produkt lanciert. Das Bio-Magenbrot wird seit Ende September in allen Schweizer Coop-Filialen verkauft. Das Unternehmen will nun auf ökologisch produzierte Spezialitäten setzen.
Sabrina Bächi
Geschäftsführer Christian Franz und Bäcker- und Konditormeister Bruno Willi freuen sich über das neue Bio-Magenbrot. (Bild: PD)

Geschäftsführer Christian Franz und Bäcker- und Konditormeister Bruno Willi freuen sich über das neue Bio-Magenbrot. (Bild: PD)

«Magebrot, feins Magebrot.» Erst kürzlich schallten diese Worte an der Wega durchs Dorf. Wer die süss-würzige Leckerei liebt, verschlingt sie mit Genuss. Eine Wohltat für die Seele. Und für den Magen? Wahrscheinlich würde dem Magenbrot niemand zuschreiben, besonders wohltuend für den Magen zu sein. Doch genau das war es einst mal. Ein Gebäck, dass Magenverstimmungen lindern und das Immunsystem stärken sollte.

Diese Wirkung will die Confiserie Martin aus Leimbach mit ihrem neuen Bio-Magenbrot nun wieder erreichen. «Unser neues Magenbrot ist nicht nur Bio, sondern vor allem auch gesünder als das konventionelle Magenbrot», sagt Franz With, Delegierter des Verwaltungsrates der Confiserie Martin. Die neue Rezeptur des Magenbrots geht auf das Ur-Rezept zurück. «Wir haben diese Rezeptur selbst recherchiert und uns Gedanken gemacht, was wir im Bio-Magenbrot für Gewürze verwenden wollen», sagt With.

Zum Jubiläum noch mehr Bio

Insgesamt hat die Suche nach dem neuen Magenbrot fast ein Jahr gedauert. Ein sechsköpfiges Team habe die neue Rezeptur erarbeitet. «Es brauchte einige Anläufe. Einige waren überraschend gut, bei anderen verzogen wir alle das Gesicht», erzählt With lachend. Schliesslich sei ein Magenbrot mit Ingwer und Schweizer Honig entstanden.

Franz With, Delegierter des Verwaltungsrates Martin Confiserie (Bild: PD)

Franz With, Delegierter des Verwaltungsrates Martin Confiserie (Bild: PD)

«Die genaue Rezeptur bleibt natürlich geheim.»

Seit dem 22. September ist die Leckerei in den Coop-Filialen schweizweit erhältlich. «Ein Bio-Magenbrot gibt es bisher noch nicht. Das ist eine Weltneuheit», sagt With nicht ohne Stolz. Coop sei mit dem Anliegen eines Bio-Magenbrots auf die Confiserie zugekommen. «Coop wollte dieses Produkt zum 25-Jahr-Jubiläum von Naturaplan realisieren», erzählt er.

Im Lager wird das Magenbrot produziert

Für die Manufaktur bedeutet dies im Endeffekt mehrere Tonnen Bio-Magenbrot für die gesamte Schweiz zu produzieren – nebst der Produktion konventionellen Magenbrots. Dazu musste die Produktionsstätte erweitert werden. «Das gesamte Lager wurde verlegt und in diesen Räumlichkeiten stehen nun die Maschinen für die Bio-Produktion.» Dazu hätten sie weitere Maschinen gekauft, etwa bei Bäckereien. Zudem wurden mehr Mitarbeiter angestellt. «Das Projekt Bio-Magenbrot ist ein langfristiges», erklärt With.

Ebenfalls plane die Confiserie weitere Neuheiten zu produzieren. Alles in Bio-Qualität. «Ab nächstem Frühling gibt es neue Produkte. Wir wollen damit die Schweizer Identität stärken und einen Thurgauer Touch miteinfliessen lassen», sagt Franz With.

Ein Firmenportrait

Die Martin Confiserie Manufaktur blickt auf eine über 30-jährige Firmengeschichte zurück. Gegründet von Ursula und Fritz Martin im Jahre 1983 wird heute das Unternehmen in der zweiten Generation von Oliver Martin in Zusammenarbeit mit drei weiteren Gesellschaftern und Freunden geführt. Der Betrieb entwickelte sich anfänglich von der Herstellung und dem Verkauf von Soft-Ice hin zu einem vielfältigen Angebot an Confiserie-Produkten, die an Märkten, Messen und im Detailhandel oder in der Gastronomie verkauft werden. Im Jahre 2006 wurde aufgrund des fortlaufenden Wachstums, das eigens neu erstellte Geschäfts- und Produktionsgebäude in Leimbach bezogen. Danach folgten weitere Entwicklungsschritte in der Produktion. Etwa die Herstellung von italienischem Gelato, Soft-Ice und Frozen Yoghurt. Diese ständige Unternehmensexpansion führte dazu, dass in den Jahren 2016 bis August 2018 das bestehende Geschäfts- und Produktionsgebäude erweitert werden musste. Zugleich wurden neu installierte Produktionsanlagen für das Bio-Magenbrot in Betrieb genommen und auswärtige Lagerfläche angemietet. (sba)

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