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Weinfelderin eröffnet GeniessBar mit CBD-Hanf

Debora Büsser serviert in ihrer GeniessBar seit einem halben Jahr legale Cannabis-Produkte.
Janine Bollhalder
Christof Lehmann und Debora Büsser vor der GeniessBar. (Bild: Janine Bollhalder)

Christof Lehmann und Debora Büsser vor der GeniessBar. (Bild: Janine Bollhalder)

Manche mögen den Geruch gar nicht, andere finden ihn paradiesisch – jener von brennendem Hanf. Beim Betreten der «GeniessBar» an der Kirchstrasse in Weinfelden schlägt er den Besuchern in die Nase: leicht süsslich mit einer intensiven Kräuternote.

Hinter dem holzigen Tresen steht Debora Büsser. Sie hat vor einem halben Jahr die GeniessBar eröffnet, an der Scheibe des Lokals prangt ein grosses, buntes Hanfblatt. Die 25-Jährige freut sich, dass sie bisher kaum mit Vorurteilen konfrontiert wurde. Die gelernte Detailhandelsfachfrau führt die Bar alleine. «Ich wollte schon immer selbstständig werden», sagt sie. «Wenn ich viel zu tun habe, hilft mir mein Freund Christof in der Bar».

Heimelige Räume für 20 Gäste

Die Gaststube wirkt klein: «Hier passen aber gut 20 Personen rein», sagt die Inhaberin. Sie hat die Bar liebevoll gestaltet: Fotos und selbst gemalte Bilder hängen an den Wänden, antike Sessel laden zum entspannen ein, im Nebenraum steht ein Töggelikasten. Auf den Tischen stehen Aschenbecher.

«Hier werden keine Drogen konsumiert. Wir rauchen ausschliesslich legales Cannabidiol, also CBD. Dieser Wirkstoff macht nicht high.»

Debora Büsser will die Hanfpflanze von ihrem negativen Image befreien. «CBD ist ein Inhaltsstoff der Hanfpflanze, welcher vielversprechende medizinische Eigenschaften besitzt: schmerzlindernd, entzündungshemmend und ein wirkungsvoller Antioxidant», sagt sie.

Ihre CBD-Produkte bezieht die 25-Jährige von «The Botanicals» aus Schönenberg sowie von «Green Dudes» aus Rorschach. In der Geniessbar können die Gäste nicht nur rauchen, sondern auch eine breite Auswahl an Getränken konsumieren. Büsser bedient nur Gäste ab dem Alter von 18 Jahren. Das sei ihr wichtig und das kontrolliere sie auch.

Die Geschäftsführerin in ihrer Bar. (Bild: Janine Bollhalder)

Die Geschäftsführerin in ihrer Bar. (Bild: Janine Bollhalder)

Sie lassen es tätschen

Am 27. Juli findet zum zweiten Mal die «Tätschätä» statt. Eine Party unter freiem Himmel, beim kleinen Weinfelder Weiher und der gleichnamigen Grillstelle Tätsch. Die erste «Tätschätä» im Juni habe bereits 150 Gäste angezogen, sagt Büsser.

In ihrer Bar veranstaltet sie einmal pro Monat ein Event, beispielsweise eine Reggaeparty. «Ich will in der Zukunft auch mal eine Kunstausstellung in der Bar machen», sagt sie. Einfälle gehen ihr nicht aus. Aber Büssers Grundidee bleibt die gleiche: den Hanf von seinem negativen Image befreien.

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