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Weinfelder wollen grössere Visionen für die Bahnhofsgestaltung

Am Donnerstagabend hat die Gemeinde zum Informationsanlass eingeladen. Sie stellte das Gestaltungskonzept zum neuen Bahnhof und Bushof vor.
Sabrina Bächi

Rund 100 Personen kann Gemeinderat Hans Eschenmoser am Donnerstagabend begrüssen. Sie alle haben den Weg in den Rathaussaal auf sich genommen, um sich über das neue Gestaltungskonzept am Bahnhof zu informieren. «Es ist kein abschliessender Plan, wir sind hier, um auch ihre Ideen und kritische Punkte aufzunehmen» sagt Eschenmoser.

Zunächst aber lässt er die Experten sprechen. Jonas Jost vom Ingenieurbüro Asa erklärt, wie das nun vorliegende Konzept zustande kam. « Wir hatten ursprünglich 21 Pläne», sagt Jost. Diese mussten dann unter Berücksichtigung, etwa des Behindertengleichstellungsgesetzes, geprüft werden.

Eines betonen alle Referenten des Abends: Für so ein Gestaltungskonzept müssen zahlreiche Bedingungen erfüllt und berücksichtigt werden. «Ganz so einfach, wie es auf dem Plan schliesslich aussieht, ist es nicht», warnt Jost.

Sechs Buskanten wären optimal

Dann erklärt er, dass die optimale Variante für den neuen Bushof sechs neue sogenannte Kanten vorsieht. Diese sind genügend hoch, um in der Mobilität eingeschränkte Personen den selbstständigen Einstieg zu ermöglichen. Dafür müssten jedoch die Parkplätze weichen, die derzeit vis a vis des Bushofes stehen. Bei den Veloständer werden die Vordächer zurückgebaut, dafür sind überdachte Buskanten vorgesehen, um die Wartenden vor dem Wetter zu schützen.

Raffaele Landi vom kantonalen Tiefbauamt zeigt die grössten Änderungen an der Lagerstrasse auf. Neu wird diese ab Höhe der Ringstrasse mit einem Mittelstreifen versehen. Die Strasse wird in diesem Teil auch etwas erhöht, um die Autofahrer zu sensibilisieren, nicht zu schnell zu fahren.

Diskussion um den Parkplatz West

Weitere Themen sind etwa das Fussgängerleitsystem, die Begrünung und eine neue Strassenführung bei der Pestalozzistrasse. Nach rund einer halben Stunde ist die Information vorbei. Danach folgt eine fast einstündige Fragerunde.

Hauptkritikpunkt: Das Konzept ist zu wenig mutig und zu klein gedacht. Des Weiteren interessiert es viele Votanten, was den die SBB auf ihrem Land vorhabe, auf dem derzeit ein Parkplatz, die Waschanlage und das Theaterhaus stehen. Der sogenannte Parkplatz West hätte für ein städtisches Konzept, welches Weinfelden und dessen Wachstum gerecht werde, miteinbezogen werden sollen.

Der Vertreter der SBB äussert sich zurückhaltend. Soweit sei man noch nicht in der Planung, um zu wissen, was dort einst geschieht.

Tempo 30 beim Bahnhof

Diskutiert wird auch über die Geschwindigkeitsregelung auf der Lagerstrasse. «Wir haben beim Kanton deponiert, dass wir vor dem Bahnhof gerne eine Tempo-30-Zone hätten», sagt Hans Eschenmoser.

Wie viel das Projekt die Gemeinde, Kanton und SBB einmal kosten wird, steht noch nicht fest. Keiner der drei Referenten lässt sich darauf ein, eine Zahl zu nennen. Denn, das betonen sie öfters, dies sei lediglich der erste Schritt. «Fix ist noch nichts, aber ich denke, wir verschenken uns damit nichts für weitere und vielleicht auch grössere Visionen in der Zukunft», sagt Gemeinderat Hans Eschenmoser abschliessend.

Hinweise erwünscht

Das detailgenaue Konzept liegt bis Ende Monat im Bauamt zur Einsicht auf. Fragen zum Gestaltungskonzept Bahnhof Nord und Bushof, beantwortet das Bauamt. Ebenso können relevante Hinweise angebracht werden, die geprüft werden. Wegen des Behindertengleichstellungsgesetzes ist der Umbau der Buskanten am dringendsten. (sba)

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