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Weinfelder Streetband-Contest geht in die dritte Runde

Gruppen unterschiedlichster Herkunft und Musikstile standen am Samstag auf der Marktplatz-Bühne. Bekannte Musiker sassen in der Jury.
Maria Keller
Brassmaster Flash am Streetband Contest 2018 auf dem Weinfelder Marktplatz. (Bild: Reto Martin)

Brassmaster Flash am Streetband Contest 2018 auf dem Weinfelder Marktplatz. (Bild: Reto Martin)

Ein Hauch von New Orleans ist an diesem Samstag in Weinfelden zu spüren. In der Stadt im US-Bundesstaat Louisiana hat die Bewegung der Street Bands ihren Ursprung. Auf dem Marktplatz liefern sich am Nachmittag vier Brass-Bands – also Blasmusikformationen – einen musikalischen Wettkampf. «Wir wollen, dass Streetband-Contests auch in der Schweiz an Bekanntheit gewinnen», sagt Vizepräsident Sam Spörri. Zusammen mit dem Vereinspräsidenten und Metallblasinstrumentenbauer Fabian Bächi hat er die Idee eines solchen Anlasses vor drei Jahren zum ersten Mal umgesetzt. «Der Contest musste auf jeden Fall erst bekannt gemacht werden, aber mittlerweile scheinen sich die Leute hier darauf eingestellt zu haben.»

Jazz trifft auf Hip-Hop, Perret auf Käppi

«Seit 501 Jahren hat der 8. September schönes Wetter», sagt Bächi zu Beginn des eigentlichen Wettbewerbs um 14 Uhr scherzhaft. Das Wetter ist tatsächlich wie bestellt, und auf den Festbänken ist schon fast kein freier Platz mehr zu finden. Auch die dreiköpfige Jury sitzt mit ihren Bewertungsbogen bereit. Alphornistin Lisa Stoll, Musiker Matthias Baumann und Publikumsvertreter Kurt Lauper bewerten die Darbietungen. «Ich beobachte hauptsächlich die Reaktionen im Publikum», sagt Lauper. Der 67-Jährige wurde spontan angefragt, auf dem Jurywagen Platz zu nehmen. «So etwas macht mir Spass. Ausserdem ist es toll, dadurch die anderen Jurymitglieder kennen zu lernen», sagt Lauper.

Die Jury: Kurt Lauper, Lisa Stoll, Matthias Baumann. (Bild: Reto Martin)

Die Jury: Kurt Lauper, Lisa Stoll, Matthias Baumann. (Bild: Reto Martin)

Komiker Thomas Götz führt als Moderator durch den Anlass und stellt die einzelnen Musikgruppen vor. Aus Sizilien, Luzern, Uri und dem Waadtland kommen die Bands und so unterschiedlich die Herkunft, so unterschiedlich ist auch die Musik. So trifft Jazz aus New Orleans der Tinto Brass Street Band in der finalen Runde auf Hip-Hop der Brassmaster Flash. Hosenträger und Perret versus lässige Käppis und Sneaker. «Ich finde es besonders toll, dass alle Bands so unterschiedlich sind», sagt eine Zuschauerin.

Getanzt wird auf der Bühne, aber auch inmitten der Zuhörer. Die Bands wurden von den Organisatoren angefragt und anhand des Niveaus ausgewählt, sagt Spörri. «Wir wurden angefragt und dachten: wieso eigentlich nicht? Wir kamen ohne grosse Erwartungen», sagt Alex Fierz, Bandmitglied der Gruppe Wällbläch. Neben der musikalischen Unterhaltung säumen Essensstände den Marktplatz. Verkauft werden neben Chili con Carne und Hamburger auch Arepas, die gefüllten Maisbrötchen von dem Grill. Das kolumbianische Essen, italienische Band und innerschweizerische Performance: Gemeinsam bleibt die Freude an der Musik, welche die Besucher noch bis zum Abend am Marktplatz festhält.

Wällbläch bei ihrem Auftritt. (Bild: Reto Martin)

Wällbläch bei ihrem Auftritt. (Bild: Reto Martin)

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