Weinfelder Sicherheitszentrum kostet weniger als geplant

Das Sicherheitszentrum kommt deutlich günstiger zu stehen. Das Budget wird um 1,7 Millionen Franken unterschritten.

Manuela Olgiati
Merken
Drucken
Teilen
Gemeinderat Thomas Bornhauser, Beat Brüllmann, Präsident der Baukommission, Hans Eschenmoser, Gemeinderat. (Bild: Manuela Olgiati)

Gemeinderat Thomas Bornhauser, Beat Brüllmann, Präsident der Baukommission, Hans Eschenmoser, Gemeinderat. (Bild: Manuela Olgiati)

Die grosse Fensterfront an den Toren erlaubt den neugierigen Kinderaugen beim Spaziergang einen Blick ins Innere der riesigen Halle, in der die grossen Feuerwehrautos stehen. Vor gut zwei Jahren ist die Feuerwehr im neuen Sicherheitszentrum eingezogen. Angefangen hat die Geschichte bereits im Juni 2015, als die Weinfelder Stimmbürger den Kredit von knapp 12 Millionen Franken genehmigten.

Nach gut einjähriger Bauzeit konnte die Feuerwehr einziehen. Im Herbst 2018 wurden die letzten Arbeiten abgeschlossen werden. An der Medienorientierung am Donnerstag folgte das letzte erfreuliche Kapitel: Der gesamte Bau ist viel günstiger als einst gerechnet.

«Ein rundum erfreuliches Ergebnis»

Denn für den Neubau des Sicherheitszentrums waren Kosten von 11,65 Millionen Franken veranschlagt. Nach Abzug der zugesicherten Beiträge der Gebäudeversicherung und der Schutzraum-Baukosten beträgt die Summe der bewilligten Kredite 10,64 Millionen Franken. Beat Brüllmann, Präsident der Baukommission sagt:

«Darin sind die Kosten für den Landerwerb, für die Projektierung und auch der Baukredit enthalten.»

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 8,925 Millionen Franken. Brüllmann spricht an von einem rundum erfreulichen Ergebnis. Dieses zeige, dass mit öffentlichen Geldern sorgsam umgegangen werde. Gegenüber dem bewilligten Netto-Kredit resultiert eine Unterschreitung der Kosten von 1,7 Millionen Franken.

Gemeinderäte sind zufrieden

Auch die beiden Gemeinderäte Thomas Bornhauser, zuständig für das Ressort Hochbau, und Hans Eschenmoser, zuständig für die öffentliche Sicherheit und Feuerwehr, haben Grund zur Freude. «Die Feuerwehr hat sich am neuen Standort in zeitgemässen Räumlichkeiten und besseren Platzverhältnissen gut eingelebt», sagt Eschenmoser.

Kein Vergleich mehr zu den ehemaligen vier Standorten. «Bereits die erste Vergabe war kostengünstig», sagt Bornhauser. Entstanden ist ein nachhaltiges Gebäude im Minergie-Standard.

Für weitere Nutzer, wie den Samariterverein stellt der Neubau ebenso einen Mehrwert dar. «Im Innern wird nun noch ein Kasten mit den Vereinsfahnen angebracht», ergänzt Eschenmoser.