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Weinfelder Senioren nützen die Anlaufstelle fleissig

Im zweiten Jahr haben 99 Personen die Anlaufstelle für Altersfragen kontaktiert. Das Projekt soll fortgesetzt werden. Drei Tage pro Woche ist die Anlaufstelle für Altersfragen offen.
Mario Testa
Stellenleiterin Bernadette Götsch, Gemeinderätin Ursi Senn-Bieri und der Seniorennetz-Sekretär Roger Häfner. (Bild: Mario Testa)

Stellenleiterin Bernadette Götsch, Gemeinderätin Ursi Senn-Bieri und der Seniorennetz-Sekretär Roger Häfner. (Bild: Mario Testa)

Bernadette Götsch kümmert sich in einem 20-Prozent-Pensum um die Fragen der älteren Weinfelderinnen und Weinfelder – und diese nützen das Angebot immer häufiger. «Im ersten Jahr hatten wir 68 Kontakte, letztes Jahr schon 99», sagt Ursi Senn-Bieri. Sie hat als Gemeinderätin das Projekt angestossen und ist sehr zufrieden mit der Entwicklung in der kurzen Zeit. «Bernadette Götsch schafft einen niederschwelligen Zugang zu den Leuten. Und das Angebot hat sich mittlerweile rumgesprochen.»

Die meisten Kontaktanfragen bekommt Bernadette Götsch von 70- bis 90-Jährigen. «Es gibt aber auch schon jüngere, die sich für sich oder ihre Eltern über Themen des Alters informieren», sagt Götsch. «Der Wunsch nach neutraler Information ist gross. In vielen Bereichen gibt es diverse Anbieter und da fällt die Auswahl den Menschen manchmal sehr schwer ohne Beratung.»

Pilotprojekt soll fortgesetzt werden

Die Anlaufstelle läuft in einem dreijährigen Pilotprojekt, seit Anfang 2018 ist sie beim Ärztezentrum an der Rathausstrasse einquartiert und damit auch für Rollstuhlfahrer besser erreichbar als am alten Standort. Für Roger Häfner, Sekretär des Seniorennetz ist klar, dass das Projekt auch nach Ablauf der Frist Ende Jahr weitergeführt werden soll.

«Die Feedbacks aus dem Seniorennetz sind eindeutig. Die Anlaufstelle wird geschätzt und genutzt»

sagt Häfner. «Bernadette Götsch hat viel Vertrauen aufgebaut und auch die Organisationen wie Spitex oder Alterszentren können ihre Klienten bei Fragen an sie verweisen.»

Entscheiden, ob die Anlaufstelle für Altersfragen weitergeführt wird, müssen Gemeinderat und Gemeindeparlament. Für Ursi Senn-Bieri ist klar: «Wir sind uns der Wichtigkeit der Stelle sehr bewusst. Der Gemeinderat wird über die Fortführung des Angebots diskutieren, und das Parlament im Rahmen des Budgets über den Betriebsbeitrag bestimmen.» Sie hoffe sehr, dass das Angebot weitergeführt werden könne.

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