Weinfelder Schulgemeindeversammlung: Rechnung und neuer Name stehen im Zentrum

Die Primar- und Sekundarschulgemeinden haben an der Versammlung Defizite in der Rechnung 2018 gutgeheissen. Zur Diskussion steht eine Namensänderung.

Manuela Olgiati
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Primarschulpräsident Thomas Wieland verabschiedet die beiden Behördenmitglieder Eva Dal Dosso und Daniel Engeli.Bild: Manuela Olgiati

Primarschulpräsident Thomas Wieland verabschiedet die beiden Behördenmitglieder Eva Dal Dosso und Daniel Engeli.Bild: Manuela Olgiati

Am Mittwochabend hiessen im Weinfelder Rathaussaal 65 Stimmberechtigte der Sekundarschulgemeinde die Rechnung 2018 gut. 58 Stimmberechtigte wohnten der anschliessenden Primarschulgemeindeversammlung bei.

Thomas Wieland, Präsident der Primarschule Weinfelden spricht von den vier Bauprojekten. «Nach den Bauverzögerungen am Primarschulzentrum Elisabetha Hess war die Einweihung ein Höhepunkt, der Kredit konnte eingehalten werden», sagt Wieland freudig. Der Umbau am Schulhaus Schwärze sei planmässig fast fertig erstellt.

Behörde prüft neuen Namen

Beim Antrag von Kenny Greber, Schulbürger und Vorstandsmitglied der SP Weinfelden, geht es um einen neuen Namen des Martin Haffter-Schulhauses im Rahmen des Ersatzneubaus. Er spreche damit den Wunsch der SP Weinfelden an, den Schulhausnamen zu überprüfen, weil er nicht mehr zeitgemäss sei.

Geprüft werden solle ein Frauenname, etwa Susanna Haffter. Die Verbindung sei bei einer mutigen Weinfelderin zu suchen. Kurt Alder, ein ehemaliger Lehrer, meldet sich zu Wort und spricht über die historische Bedeutung des Namens Martin Haffter, der nach seiner Ansicht auch künftig verpflichte.

Schulpräsident Wieland verweist darauf, dass ein nicht traktandiertes Geschäft erst innert neun Monaten behandelt werden müsse. Dass aber eine Subgruppe der Behörde sich nämlich bereits dem Thema angenommen habe. Dies mache den Antrag Grebers überflüssig. Greber zieht seinen Antrag zurück.

Defizit zum Abbau von Eigenkapital

«Der Schule Weinfelden geht es gut», sagt Beat Gähwiler, Schulpräsident der Sekundarschulgemeinde. Ein Defizit lässt sich verkraften, das Eigenkapital müsse weiter abgebaut werden. Nach Abzug des Verlustes weist dieses weitere satte 5,79 Millionen Franken aus.

Vorgängig zur Primarschule war die Abnahme der Rechnung der Sekundarschule. Die Anwesenden werden auf den Abend eingestimmt von Schülern des Schulhauses Weitsicht. Unter der Leitung von Lehrer Sandro Leone singen sie südamerikanische Rhythmen. Der Applaus ist gross. Unter Personelles informiert Schulleiterin Melanie Agosti über einige Wechsel im Lehrerteam.