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«Weinfelder Firmen mussten Steuern nachzahlen» - deshalb schliesst die Gemeinderechnung 2018 mit einem Plus

Im Jahr 2018 hat die Gemeinde wiederum einen Gewinn erzielt. Die Rechnung fällt 1,4 Millionen besser aus als budgetiert und schliesst mit 857000 Franken.
Sabrina Bächi

Es ist kein Aprilscherz als Erwin Wagner, Leiter der Finanzverwaltung, am Montagmorgen die positiven Rechnungsergebnisse präsentiert. In den Bereichen Nettovermögen und Steuerkraft weist die künftige Stadt so gute Zahlen aus wie noch nie.

Wie in den Vorjahren ist das Ergebnis um 1,4 Millionen besser als angenommen. Vom budgetierten Defizit von 585000 Franken resultiert nun in der Rechnung ein Plus von rund 857000 Franken.

Finanzverwalter Erwin Wagner (Bild: Sabrina Bächi)

Finanzverwalter Erwin Wagner (Bild: Sabrina Bächi)

Gemeindepräsident Max Vögeli freut sich über den sehr guten Abschluss, wie er betont. Es wurde eine hohe Kostendisziplin eingehalten, sagt der Gemeindepräsident. «Die Gemeinde hat nur das ausgegeben, was nötig war.» Positiv zu Buche geschlagen haben vor allem Mehreinnahmen bei den Steuererträgen. «Vor allem die Weinfelder Firmen mussten Steuern nachzahlen», sagt Erwin Wagner.

Wenig Investitionen

Knapp 400000 Franken plus hat die Gemeinde bei den Steuererträgen eingenommen. Auch die Grundstückgewinnsteuer brachte der Gemeinde zusätzliche 186000 Franken ein. Wenig Investitionen im Jahr 2018 Grund für die guten Zahlen sind unter anderem die wenigen Investitionen, die getätigt wurden.

Max Vögeli, Weinfelder Gemeindepräsident (Bild: Sabrina Bächi)

Max Vögeli, Weinfelder Gemeindepräsident (Bild: Sabrina Bächi)

«In den vergangenen Jahren hatten wir etwa mit dem Bau des Sicherheitszentrums grössere Investitionen. Im Jahr 2018 war das nicht der Fall», sagt Gemeindepräsident Max Vögeli.

Alle Investitionen konnten mit eigenen Mitteln finanziert werden. Ein Hauptgrund für das hohe Nettovermögen. In der Sozialhilfe hat die Gemeinde im Budget mit einem Anstieg der Kosten gerechnet. Dieser sei jedoch nicht eingetroffen, sodass auch dort die Zahlen besser aussehen.

Verschätzt bei den Gesundheitskosten

«Bei den Gesundheitskosten haben wir uns allerdings verschätzt», sagt Erwin Wagner. Sie hätten die in etwa gleichen Zahlen wie im Budget vom Vorjahr angenommen, das sei aber nicht realistisch. «Das war etwas zu tief budgetiert», bestätigt Max Vögeli. Fast eine halbe Million mehr musste die Gemeinde unter anderem für die ambulante Pflege wie etwa Spitex ausgeben.

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