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Weinfelder Festredner spricht über die Vielfalt und Schönheit der Schweiz

Stadtpräsident Max Vögeli und Grossratspräsident Kurt Baumann thematisieren am Bundesfeiertag den Wechsel des Dorfs zur Stadt.
Janine Bollhalder
Grossratspräsident Kurt Baumann appeliert an das gesellschaftliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger. (Bild: Andrea Stalder)

Grossratspräsident Kurt Baumann appeliert an das gesellschaftliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger. (Bild: Andrea Stalder)

Die Feststimmung ist mit den Händen greifbar. Auf dem Marktplatz tummeln sich Familien, Einzelpersonen und Paare, plaudern, essen 1. August-Weggli oder trinken Kaffee. Unter der Leitung von Bruno Uhr spielt der Musikverein Weinfelden, bevor Stadtpräsident Max Vögeli das Wort ergreift.

Er freut sich, die langjährige und schöne Tradition weiterführen zu dürfen, den höchsten Thurgauer als Festredner an der Bundesfeier in Weinfelden begrüssen zu dürfen. Bevor er das Podest aber an Kurt Baumann übergibt, kommt er auf den Wechsel vom Dorf zur Stadt zu sprechen:

«Vor wenigen Wochen hat eine neue Ära begonnen: Wir haben auf die Stadt Weinfelden angestossen.»

Klein aber fein anstatt gross und pompös

Vögeli denkt am 728. Geburtstag der Schweiz laut über die Frage nach: «Was gehört zur Gesundheit unseres Landes, den Kantonen und Gemeinden?» Für ihn ist es, die Demokratie zu leben, Probleme gemeinsam lösen zu können und sich wohlzufühlen. Und:

«Ich finde es schön, dass wir in den Gemeinden kleine, einfache und herzliche Feiern anlässlich des Bundesfeiertags veranstalten, anstatt grosse, pompöse Feste.»

Vögeli ist überzeugt, dass in diesen Zeiten der Globalisierung der Wunsch nach Gemeinschaft und Einfachheit zunimmt. Deshalb dankt er auch den Engagierten, welche diese Feier auf dem Marktplatz ermöglicht haben: «Sie sind immer da, wenn man sie braucht.» Dann übergibt er das Wort an den höchsten Thurgauer, Kurt Baumann aus Sirnach.

Max Vögeli lauscht der Festrede von Kurt Baumann. (Bild: Andrea Stalder)

Max Vögeli lauscht der Festrede von Kurt Baumann. (Bild: Andrea Stalder)

Vorzüge und Vielfalt der Schweiz geniessen

Der CVP-Kantonsrat bedankt sich für die Einladung: «Bei meiner Wahl zum Grossratspräsidenten ist mir in Aussicht gestellt worden, hier in Weinfelden – der heimlichen Hauptstadt des Thurgaus – diese Ansprache zu halten», sagt er.

Und kommt ebenfalls auf den Wechsel vom Dorf zur Stadt zu sprechen:

«Max Vögeli und ich hoffen, Teil der Weinfelder Chronik zu werden: Er als erster Stadtpräsident und ich als Festredner an der ersten Bundesfeier der neugeborenen Stadt»

«Der Nationalfeiertag ist eine gute Gelegenheit, uns den Vorzügen des Lebens in der Schweiz bewusst zu werden.» Er spricht über die kulturelle und religiöse Vielfalt. «Wir leben in diesem schönen Land friedlich zusammen: Muslime, Tätowierte, Thurgauer und Zürcher.»

Ihm liegt viel daran, auch in Zukunft am 1. August eine positive Bilanz ziehen zu können: «Dazu braucht es aber Engagement von allen.» Er bedauert die geringe Wahl- und Abstimmungsbeteiligung. Trotzdem; er ist zuversichtlich, weiterhin an die Erfolgsgeschichte der Schweiz anknüpfen zu können. Auch ohne EU-Beitritt.

«Wir sind nicht besser als unsere Nachbarländer. Bestenfalls anders.»

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