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Weinfeldens Wappentier ist zurück - im Pfarreigarten leben wieder zwei weisse Pfauen

Armin Ruf hat wieder zwei weisse Pfauen, die in seinem Garten wohnen. Dieses Mal sollen sie aber nicht ausbüxen.
Sabrina Bächi
Die beiden weissen Pfauen von Armin Ruf leben nun standorttreu in seinem Garten. Zusammen mit vier Hühnern beleben sie den Park rund um die katholische Kirche Weinfeldens. (Bild: Mario Testa)

Die beiden weissen Pfauen von Armin Ruf leben nun standorttreu in seinem Garten. Zusammen mit vier Hühnern beleben sie den Park rund um die katholische Kirche Weinfeldens. (Bild: Mario Testa)

Im Frühling stolzierte der weisse Pfau von Gemeindeleiter Armin Ruf im ganzen Dorf umher. Dann folgte die tragische Nachricht. Der weissgefiederte Vogel wurde vom Zug überfahren. Doch damit war die Pfauen-Ära im Weinfelder Zentrum nur kurz beendet.

Denn bereits einen Monat später hat sich der katholische Gemeindeleiter zwei neue Pfauen zugelegt. «Über die sozialen Medien wussten Leute, die ich gar nicht kenne, von meinem weissen Pfau. So hat sich jemand bei mir gemeldet und mir ein weisses Pfauenpaar angeboten», sagt Ruf. Seit Ostern hat er die beiden nun bei sich.

Die ersten vier Monate lebten sie auf einem Rasenstück, welches Ruf mit Zaun und Netz ausbruchsicher machte. «So konnten sie sich an die Umgebung gewöhnen, hörten die Geräusche und lernten das Umfeld kennen», sagt er.

Hühner als «Gspändli»

Zusätzlich hat er sich noch vier Hühner als «Gspändli» für die Pfauen zugelegt. Eine etwas ungleiche Gruppe, aber sie würden sich alle bestens verstehen, sagt Ruf. Seit kurzem erst hat er nun das Gehege geöffnet, sodass die Pfauen sich im ganzen Areal frei bewegen können. Sie könnten auch wieder ins Dorf spazieren, das aber «machen sie zum Glück nicht», sagt Ruf.

Die Pfauen leben nun nahe beim Haus von Armin Ruf. Ihr Lieblingsplatz ist das Fenstersims. (Bild: Mario Testa)

Die Pfauen leben nun nahe beim Haus von Armin Ruf. Ihr Lieblingsplatz ist das Fenstersims. (Bild: Mario Testa)

Vielmehr würden sie sich sehr nahe bei seinem Haus aufhalten, «so, wie ich das immer wollte». Als Schlafplatz haben sich die beiden nicht etwa einen hohen Baum, sondern ein Geländer hinter dem Haus ausgesucht.

Dieses Mal scheint das Experiment Pfau von Erfolg gekrönt zu sein. Der Pfarreigarten ist belebt, das Federvieh glücklich und das Zentrum vogelfrei. Ob das so bleibt, wird sich im Frühling zeigen, wenn die beiden einjährigen Vögel in Paarungsstimmung kommen und eher auf Wanderschaft gehen. Es sei jedoch alles vorbereitet, um das Gehege wieder zu schliessen, sagt Armin Ruf.

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