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Weinfeldens Logo gibt es nun als Guetzli

16 Weinfelder Oberstufenschüler vom Thomas-Bornhauser-Schulzentrum haben Guetzli für den Wyfelder Fritig gebacken und verkaufen sie dort.
Sabrina Bächi
Lehrerin Christa Büchel mit zwei Schülerinnen und den Spitzbuben im Stadtlogo-Design. (Bild: Andrea Stalder)

Lehrerin Christa Büchel mit zwei Schülerinnen und den Spitzbuben im Stadtlogo-Design. (Bild: Andrea Stalder)

Was brauche ich alles für ein Guetzli? Wo gibt es regionales und günstiges Mehl? An wen verkaufe ich das Produkt und: Wie teuer darf es sein? Solche Fragen stellten sich rund 16 Schülerinnen und Schüler des Thomas-Bornhauser-Schulzentrums im Rahmen des neuen Fachs WAH – Wirtschaft, Arbeit, Haushalt. Es ist ein neues Fach, welches mehrere Fächer miteinander verbindet und auch ganz praktische Fragestellungen stellt, die es umzusetzen gilt.

Für Lehrerin Christa Büchel war klar, dass sie das neue Fach für ein Projekt nützen will, um mit der Klasse eine Art Start-up zu führen. Und was verkauft sich in Weinfelden schon besser als die Trauben?

Kurzerhand wurde das Stadtlogo als Guetzliform gestaltet und die Schüler kauften die Produkte ein, machten einen Zeitplan und schliesslich Werbung für den Verkauf ihrer Trauben-Guetzli am Koffermarkt des Wyfelder Fritig diese Woche.

Eine tolle Idee

Reto Marty, Weinfelder Stadtschreiber, war über das Projekt sehr erfreut: «Das ist eine mega lässige Idee, wir haben das Logo sehr gerne für die Guetzli zur Verfügung gestellt.» Besonders freue sich der gesamte Stadtrat, dass Jugendliche die «Wyfelder Guetzli» herstellen.

Auch wenn nicht immer alles rund lief, die Zeit drängte, der Teig zu klebrig war oder die Organisation auch mal etwas chaotisch – letztendlich freuen sich die Schüler auf den Verkauf ihrer mit Trauben-Gelee gefüllten Spitzbuben.

So sehen die Spitzbuben mit Traubengelee gefüllt dann aus. (Bild: Andrea Stalder)

So sehen die Spitzbuben mit Traubengelee gefüllt dann aus. (Bild: Andrea Stalder)

«Ich habe die Etiketten gestaltet und musste mir überlegen, was alles drauf gehört», sagt Yohander. Für Javinaa war es vor allem die Freude darüber, eigenständig zu arbeiten. «Das hat mega Spass gemacht», sagt sie. Sophie nickt zustimmend.

«Wir werden das Projekt anschliessend auch evaluieren und schauen, ob wir auch auf Bestellung produzieren», sagt Lehrerin Christa Büchel. 3.50 Franken kosten die Spitzbuben pro Stück. Hergestellt in Weinfelden, von Weinfeldern für Weinfelden.

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