Weinfelden
Wega findet definitiv nicht statt

Nach der Absage folgte die Hoffnung: Die Messeveranstalter glaubten aufgrund der Öffnungsschritte des Bundes doch noch an eine Durchführung der grössten Thurgauer Messe. Nun ist klar: Es gibt sicher keine Wega.

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Das Weinfelder Zentrum ist während der Wega voll mit Menschen.

Das Weinfelder Zentrum ist während der Wega voll mit Menschen.

Bild: Reto Martin (Weinfelden, 26. September 2019)

(red/sba) Die Wega wird in der aktuellen Rechtslage gesamthaft als Grossveranstaltung eingestuft, weil sie eine Kombination aus Messe und Stadtfest ist. Das bedeutet, dass der Zugang nur Personen mit Covid-Zertifikat erlaubt wäre, das schreiben die Veranstalter in einer Mitteilung. Eine Absperrung des Geländes und eine Zugangsbeschränkung auf Personen mit einem Covid-Zertifikat sind in der besonderen Konstellation der Wega ohne eigenes Areal mitten im Stadtzentrum allerdings nicht umsetzbar. Weil damit die Voraussetzungen an eine Grossveranstaltung nicht erfüllt werden können, kann die zuständige kantonale Behörde keine Bewilligung in Aussicht stellen. Die Wega kann damit 2021 definitiv nicht stattfinden.

Gleichzeitig habe eine Befragung der Aussteller ergeben, dass die Verunsicherung der wichtigsten Akteure nach wie vor und trotz Absicherung des finanziellen Risikos riesig ist. Das Bild sei klar: Eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Wega kann es erst wieder geben, wenn keinerlei Einschränkungen mehr gelten, also eine herkömmliche Version durchgeführt werden kann, so die Veranstalter.

Zudem bleibe die Lage für Grossveranstaltungen weiterhin sehr ungewiss. Aus diesen Gründen und aufgrund des hohen finanziellen Risikos sehen die Wega-Macher in diesem Jahr von der Organisation einer Ersatzveranstaltung ab.

Über 700 Firmen und Organisationen sind als Aussteller, Lieferanten oder sonstige Involvierte an einer WEGA beteiligt. Selbst falls der Bundesrat Mitte August neue Öffnungen beschliessen würde: «Für die Organisation einer WEGA mit einer so Grosszahl von Involvierten wäre das leider viel zu spät», heisst es in der Mitteilung

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