Weinfelden wählt das Stadtparlament - Portrait der Liste1, SP

Bei der SP mit der Liste 1 treten zur Stadtparlamentswahl vom 31. März alle drei Bisherigen wieder an. Mit zehn Frauen und neun Männern ist die Liste sehr ausgeglichen.

Mario Testa
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Die SP-Liste: Sina Sophia Keller, Esther Eberhart Rohrer, Simon Graf, Benji Meier, Jürg Rhorer, Marianne Bieri Stoll, Denise Wassmann, Zelfije Miftari, Brigitt Näpflin, Kenny Greber, Lenea Magri Bosshart, Xenja Magri, Adrian Caramaschi, Fritz Streuli, Claudia Bieg, Sarah Luongo Bretscher, Claudio Votta und Walter Strasser. (Bild: PD)

Die SP-Liste: Sina Sophia Keller, Esther Eberhart Rohrer, Simon Graf, Benji Meier, Jürg Rhorer, Marianne Bieri Stoll, Denise Wassmann, Zelfije Miftari, Brigitt Näpflin, Kenny Greber, Lenea Magri Bosshart, Xenja Magri, Adrian Caramaschi, Fritz Streuli, Claudia Bieg, Sarah Luongo Bretscher, Claudio Votta und Walter Strasser. (Bild: PD)

Welches Ziel hat sich die SP für die Wahlen gesetzt?

Adrian Caramaschi: Ein zusätzlicher Sitz sollte drinliegen. Wir sind mit der GP und GLP eine Listenverbindung eingegangen.

Haben Sie auf die Geschlechterverteilung bei Ihrer Liste geachtet?

Glücklicherweise mussten wir keine Anstrengungen treffen, um eine sehr ausgeglichene Liste zusammenzustellen.

Wie viel Überzeugungsarbeit mussten Sie leisten, um die Liste zu füllen?

Es war recht problemlos, da wir ein gestiegenes Interesse an der Politik beobachten. Viele wissen auch, dass das Parlament ideal für den Einstieg in die Politik ist.

Bei welchen Themen möchten Sie sich besonders einbringen?

Adrian Caramaschi, SP Weinfelden. (Bild: PD)

Adrian Caramaschi, SP Weinfelden. (Bild: PD)

Für uns ist das Thema «bezahlbarer Wohnraum für alle» sehr wichtig und da sehen wir in Weinfelden viel Entwicklungspotenzial. Ausserdem werden wir uns weiterhin für alle Sozial- und Umweltthemen starkmachen.

In welchen Bereichen hat Weinfelden Nachholbedarf?

Damit sich der Wechsel zur Stadt nicht nur auf das Briefpapier auswirkt, wollen wir, dass die Stadt Weinfelden offener wird für die verschiedenen Lebensmodelle. Die vielen Zuzüger sollen sich schneller einbringen können und sich nicht nur als Gäste fühlen. Nachholbedarf besteht ausserdem beim Ortsverkehr. Hier muss eine Lösung gesucht werden, die allen eine bezahlbare Mobilität ermöglicht und erlaubt, auf das Auto zu verzichten.

Für welche Bevölkerungsgruppe setzt sich Ihre Partei besonders ein?

Unser Partei-Motto ist: «Für alle statt für wenige». Dieses Motto zu leben, heisst aufzuzeigen, dass alle profitieren, wenn Einkommensschwächeren und Benachteiligten geholfen wird. Wir machen Politik «für» statt «gegen».

Welche Erfolge konnten Sie in der laufenden Legislatur im Parlament verbuchen?

Wenn man eine Minderheit bildet, muss man sich viel mehr anstrengen, seine Anliegen durchzubringen. Auch wenn unsere Vorstösse nicht immer erfolgreich waren, haben wir gewisse Denkanstösse gebracht.

Kandidaten der SP-Liste 1

- Fritz Streuli, Betriebsdisponent (bisher)
- Claudia Bieg, Primarlehrerin (bisher)
- Adrian Caramaschi, Lebensmittelingenieur (bisher)
- Denise Wassmann, Fachlehrerin und Familienfrau
- Jürg Rohrer, Zollrevisor i.R.
- Claudio Votta, Architekt
- Brigitte Näpflin, Kulturvermittlerin
- Kenny Greber, Sozialpädagoge und Friedensrichter
- Zelfije Miftari, Gebäudefachfrau
- Ivo Dahinden, Architekt
- Sara Luongo Bretscher, Sozialarbeiterin und Familienfrau
- Xenja Magri, Informatikerin
- Simon Graf, Physikassistent
- Esther Eberhart Rohrer, Agogin
- Walter Strasser, Schulleiter
- Lenea Magri, Kaufmännische Angestellte
- Marianne Bieri Stoll, Kindergärtnerin
- Benjamin Meier, Betreuer
- Sina Sophia Keller, Betreuerin