Weinfelden
Dankesworte für gemeinnütziges Engagement: Der Frauenverein hat eine neue Präsidentin

Esther Stokar heisst die neue Präsidentin des Gemeinnützigen Frauenvereins. Die bisherige Vizepräsidentin löst Vreni Koch ab, die seit neun Jahren im Vorstand mitarbeitete, davon sechs Jahre als Präsidentin.

Manuela Olgiati
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Esther Stokar übernimmt die Leitung des Gemeinnützigen Frauenvereins Weinfelden von Vreni Koch.

Esther Stokar übernimmt die Leitung des Gemeinnützigen Frauenvereins Weinfelden von Vreni Koch.

Bild: Manuela Olgiati

425 Mitglieder setzen sich im Gemeinnützigen Frauenverein für das Gemeinwohl der Weinfelder Bevölkerung ein. Präsidentin Vreni Koch zieht an der 167. Jahresversammlung eine positive Bilanz über die Aktivitäten des Vereins. Am Dienstagabend stehen im Alterszentrum Wahlen und die Verabschiedung der Präsidentin im Fokus. Im Anschluss daran unterhält Clownin Dr. Floh, (Liz Montenone) die 60 anwesenden Frauen und erzählt aus ihrem Alltag als Traumdoktorin für kranke Kinder an Spitälern.

Clownin Dr. Floh alias Liz Montenone.

Clownin Dr. Floh alias Liz Montenone.

Bild: Manuela Olgiati

Es braucht «Powerfrauen», die mit Kraft und Stärke den Verein führen, sagen verschiedene Rednerinnen. «Ich freue mich, dass Esther Stokar meine Nachfolgerin wird», sagt Koch. Mit Geschenken danken die Vorstandsfrauen der Präsidentin für die engagierte Arbeit. Doris Brüschweiler, Präsidentin Familienzentrums Weinfelden, sagt in ihrer Rede, dass bescheiden aufzutreten und viel bewirken eine Stärke des Frauenvereins sei.

Aus dem Team des Mahlzeitendienstes werden Nelly Meile und Susi Horber mit Applaus verabschiedet. Die Organisation des Mahlzeitendienstes haben Vreni Koch und Monika Wittwer Anfang bereits übernommen.

Geschlossene Brocki gibt weniger Einnahmen

Die Rechnung 2020

Die Rechnung 2020 die bei einem Aufwand von 83'374 Franken und einem Ertrag von 63'073 Franken mit einem Defizit von 20'300 Franken abschliesst, heissen die Stimmberechtigten einstimmig gut. Das Defizit resultiert aus dem Kauf zweier Spielgeräte für die Spielplätze an der Wiler- und Nollenstrasse. Durch die geschlossene Brockenstube während des Lockdowns gab es zudem weniger Einnahmen. Das Eigenkapital beträgt per Ende Dezember 315'000 Franken. (mao)