Weinfelden
Um für andere Geld zu sammeln stellen sie sich einer 24 stündigen körperlichen und mentalen Herausforderung im Wasser

Der Schweizerische Lebensretter Gesellschaft veranstaltet am Wochenende des 27. und 28. Novembers ein Spendenschwimmen im Hallenbad des BBZ Weinfelden. Der Betrag wird PluSport gespendet.

Johanna Lichtensteiger
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Im Hallenbad in Weinfelden findet das Spendenschwimmen statt.

Im Hallenbad in Weinfelden findet das Spendenschwimmen statt.

Bild: Nana do Carmo

«Irgendwann kann man die Badehose nicht mehr sehen, wenn man so lange schwimmt», sagt Eveline Lüthi, OK-Präsidentin des «Schwimmen für anderi». Mit weiteren Schwimmerinnen und Schimmern stellt sie sich ab Samstag, 27. November um zwölf Uhr bis Sonntag, 28. November um zwölf Uhr einem 24 Stunden Spendenschwimmen im Hallenbad Weinfelden.

«Die Teams bestehen aus sechs oder acht Personen, von denen immer eine im Wasser sein muss. Auch in der Nacht», sagt Lüthi. Dies könne man mit verschiedenen Varianten organisieren, ihr Team werde eine Sprintversion von je 50 Metern machen.

«Es ist eine mentale und körperliche Herausforderung.»

«Mit einem Kontaktformular auf unserer Website können Spendewillige zwischen drei Varianten auslesen», sagt die Schwimmerin. Etwas beisteuern könne man pauschal, pro Kilometer oder auch mittels Bonusspende. «Dafür müssen die Teams ihre Kilometerziele erreichen. Die SLRG Bauma will beispielsweise 110 Kilometer schwimmen.»

Nachdem die Schwimmenden die Strapazen überstanden haben, werden die Spendenden benachrichtigt, welchen Betrag sie versprochen haben und können diesen direkt PluSport überweisen.

Das Wasser verbindet Spender und Empfänger

Eveline Lüthi ist die OK-Präsidentin des Spendenschwimmens.

Eveline Lüthi ist die OK-Präsidentin des Spendenschwimmens.

Bild: PD

«Wir wollten eine lokale Organisation unterstützen. Da PluSport auch oft im Hallenbad ist, verbindet uns die Leidenschaft fürs Wasser», sagt Eveline Lüthi. PluSport ermöglicht Menschen mit Beeinträchtigung das Ausüben von Sport.

Den Kampf um die meisten Kilometer liefern sich vier Teams der Schweizerischen Lebensretter Gesellschaft (SLRG) und der Weinfelder Schwimmschule. Die Schwimmschule ist nur bis Mitternacht im Wasser, während die restlichen drei SLRG-Teams aus Weinfelden, Schaffhausen und Bauma bis Sonntagmittag im Wasser bleiben.

«Sportlich muss man schon ziemlich etwas draufhaben»

Ursprünglich ging der SLRG Weinfelden jeweils an ein 24 Stunden Wettkampfschwimmen nach Liechtenstein, doch dieses fiel wegen Corona und nun einer Sanierung wieder aus, sagt Lüthi. «Wir wollten uns der Herausforderung wieder stellen und da es bereits von der Schwimmschule ein zwölf Stunden Schwimmen gab, haben wir beschloss gemeinsam den Event auszubauen.»

Beim letzten zwölf Stundenschwimmen 2019 kamen 7200 Franken für die Stiftung Hofacker zusammen. «Wir freuen uns auch sehr, wenn wir von einigen Zuschauenden angefeuert werden. Es gibt auch Kuchen», sagt die OK-Präsidentin.

Informationen und Spenden unter www.slrg-weinfelden.ch/Spendenschwimmen

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