Weinfelden
220'000 Franken Kredit: Die Evangelische Kirchgemeinde renoviert das Organistenhaus

An der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 29. August hat die Evangelische Kirchgemeinde Weinfelden über einen Zusatzkredit von 120'000 Franken für die Renovation des Organistenhauses abgestimmt. Denn die Arbeiten werden mit insgesamt 220'000 Franken teurer als geplant.

Sabrina Bächi, Johanna Lichtensteiger
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Das Organistenhaus an der Hofackerstrasse in Weinfelden muss renoviert werden.

Das Organistenhaus an der Hofackerstrasse in Weinfelden muss renoviert werden.

Bild: Mario Testa

Die Evangelische Kirchgemeinde Weinfelden hat sich am Sonntag zur ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung getroffen. Grund dafür war ein einziges Traktandum: eine Kreditvorlage für die Renovation des Organistenhauses.

Da die Kosten die Grenze von 80'000 Franken, über die die Kirchenvorsteherschaft selbstständig befinden könnte, überschreiten, benötigt es eine ausserordentliche Versammlung, um die Kosten ins Budget aufzunehmen, sagt Rolf Reubi, Liegenschaftsverantwortlicher in der Kirchenvorsteherschaft. Die erwarteten Baukosten betragen 220'000 Franken. Abzüglich einer bereits getätigten Rückstellung von 100'000 sind es 120'000 Franken, die die Kirchenvorsteherschaft nun als Baukosten beantragt.

Die Renovationsarbeiten starten früher als geplant

«Nach 27 Jahren wird es Zeit, dass das Gebäude auf Vordermann gebracht wird», sagt Reubi. Im Organistenhaus an der Hofackerstrasse 18 wohnt derzeit Kirchenmusiker Daniel Walder mit seiner Familie. Da er in Pension geht und noch dieses Jahr auszieht, können die Renovationsarbeiten früher als geplant starten, erklärt Reubi.

Grosser Kostenpunkt wird die Küche sein, die ersetzt werden muss. Des Weiteren werden alle Fenster ausgewechselt. «Diese sind nur einfach verglast», sagt Thomas Siegfried, Präsident der Kirchgemeinde. Ebenfalls ein hoher Kostenpunkt dürften die Böden sein. Die Spannteppiche müssen raus, einiges muss wohl auch geflickt werden.

Abstimmen über die Kosten

61 Personen waren am Sonntag an der ausserordentlichen Versammlung gleich im Anschluss an den Gottesdienst vor Ort. «Die Anwesenden genehmigten mit grossem Mehr die Renovationskosten», sagt der Präsident. Fragen gab es keine. Nach der Renovation wird das neue Jugendarbeiterpaar ins Organistenhaus einziehen. Claudia und Samuel Zaugg haben ihre Arbeit als Sozialdiakone mit dem Schulstart aufgenommen. Sie teilen sich eine 100-Prozent-Stelle.

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