Weinfelden
Gelbe Bänkli setzen ein Zeichen: So will die Stadt Solidarität mit dem Gewerbe fördern

Die Stadt Weinfelden hat mit dem Gewerbeverein eine Aktion für mehr Solidarität lanciert. 200 gelbe Bänkli werden an die Bevölkerung verteilt.

Sabrina Bächi
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Weinfeldens Stadtpräsident Max Vögeli, David Keller von der Zentrumsförderung und René Ramseier vom Weinfelder Gewerbeverein freuen sich auf die Stadtbänkli-Aktion.

Weinfeldens Stadtpräsident Max Vögeli, David Keller von der Zentrumsförderung und René Ramseier vom Weinfelder Gewerbeverein freuen sich auf die Stadtbänkli-Aktion.

Bild: Sabrina Bächi (Weinfelden, 4. Juni, 2021)

Sie sind mobil, einfach und praktisch ‒ und gelb. Aber nicht nur, ein bisschen Rot gibt es auch noch. Die Rede ist von den Bänkli, welche die Stadt mit dem Gewerbeverein erstellt und an die Einwohner der Stadt verschenkt. «Im Rahmen eines Wettbewerbes werden am nächsten Wyfelder Fritig am 2. Juli 200 Bänkli an die Bevölkerung verschenkt», sagt Stadtpräsident Max Vögeli.

Die Stadtbänkli sollen mobile Sitzgelegenheiten schaffen, um sich näher und ins Gespräch zu kommen. «Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, gilt weiterhin: ‹Wyfelde hebet zäme›», sagt Vögeli. Gebaut werden die Bänkli von Weinfelder Lehrlingen. Insgesamt 250 Stück werden produziert. Ein Bänkli kostet 50 Franken, die Kosten werden von der Stadt und dem Gewerbeverein getragen.

Bereits 350 Wettbewerbstalons sind schon eingegangen

Die ersten 50 Bänkli werden an die Gewerbetreibenden verteilt, die sich auch am Wyfelder Fritig beteiligen. «Jedes Bänkli hat eine Plakette der Stadt und des Gewerbevereins drauf», sagt René Ramseier vom Weinfelder Gewerbeverein. Damit soll die Aufmerksamkeit auf die Solidarität dem heimischen Gewerbe gegenüber gestärkt werden, sagt er. Am nächsten Wyfelder Fritig sollen sie aber auch die Aufmerksamkeit auf die Geschäfte lenken.

Bei David Keller von der städtischen Zentrumsförderung sind bereits 350 Wettbewerbstalons eingegangen. Am Ende sollen die Bänkli auch an aussergewöhnlichen Orten zum Sitzen, verweilen und reden einladen. «Schön wäre es, wenn die Bänkli an öffentlichen Orten für alle zugänglich wären», sagt Keller. Was jedoch die 200 Gewinner mit ihren Bänkli machen, bleibt ihnen überlassen.

Die Idee ist aus dem Wyfelder Fritig entstanden. Der Gewerbeverein, sagt Ramseier, sei sofort Feuer und Flamme gewesen. David Keller ergänzt: «Die Idee kann man weiterentwickeln.» Es gebe deshalb auch eine Website, auf der weitere Bänkli-Events aufgeschaltet werden. Es könne auch sein, dass noch weitere Bänkli produziert werden.