Weinfelden: Feuerwehrkommandant Stefan Jünger tritt ab

Am 29. Februar ist der letzte Arbeitstag des Weinfelder Feuerwehrkommandanten Stefan Jünger. Jürgen Bröll übernimmt seinen Posten und wird zudem Sicherheitsbeauftragter der Stadt.

Mario Testa
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Stadtrat Hans Eschenmoser, der scheidende Feuerwehrkommandant Stefan Jünger, sein Nachfolger Jürgen Bröll und dessen Stellvertreter Roman Forster.

Stadtrat Hans Eschenmoser, der scheidende Feuerwehrkommandant Stefan Jünger, sein Nachfolger Jürgen Bröll und dessen Stellvertreter Roman Forster.

(Bild: Mario Testa)

«Mein Büro habe ich bereits geräumt», sagt Stefan Jünger. In den vergangenen Tagen konnte er noch seine Ferientage einziehen, bevor er heute sein Amt verlässt. «Unsere Feuerwehr ist gut aufgestellt. Mit der Reorganisation und dem Bau des Sicherheitszentrums 2017 haben wir in Weinfelden sehr gute Voraussetzungen geschaffen», sagt Jünger.

Erster Kommandant im Anstellungsverhältnis

Er war, als er vor acht Jahren seine Stelle antrat, der erste Feuerwehrkommandant von Weinfelden im Anstellungsverhältnis. «Zuvor war auch das Kommando ein Milizposten», sagt der zuständige Stadtrat Hans Eschenmoser. «Das brachte den grossen Vorteil, dass immer eine Ansprechperson der Feuerwehr zugegen ist. Der Nachteil ist, dass ein Kommandowechsel nicht mehr langfristig geplant werden kann bei drei Monaten Kündigungsfrist.»

Dass mit Jürgen Bröll der bisherige stellvertretende Kommandant an Jüngers Stelle nachrückt, freut Hans Eschenmoser. «Eine interne Lösung ist immer besser, wir haben die Stelle nicht ausgeschrieben. Ich habe Jürgen direkt kontaktiert. Ihn kennen die Feuerwehrleute gut, er ist akzeptiert und bring viel Fachwissen mit.»

Kommandant und Sicherheitsbeauftragter

Der neue Kommandant Jürgen Bröll freut sich auf seine neue Aufgabe. «Es ist für mich eine grosse Herausforderung, eine Feuerwehr zu führen. Ich will mein Fachwissen einbringen und die Feuerwehr auf dem bestehenden, hohen Level weiterführen», sagt der Netzelektriker. Er wird zu 60 Prozent als Feuerwehrkommandant, zu 20 Prozent als Sicherheitsbeauftragter und zu 20 Prozent im Amt für Sicherheit in Weinfelden angestellt.

Sein neuer Stellvertreter ist Roman Forster, beide sind bereits im Feuerwehrkommando mit dabei. Vakanz im fünfköpfigen Kommando «Wir müssen nun schauen, wer ins fünfköpfige Feuerwehrkommando nachrückt, die Suche läuft bereits. Jetzt sind es nach dem Abgang von Stefan Jünger nur noch vier Mitglieder», sagt Hans Eschenmoser und bedankt sich beim scheidenden Kommandanten für seine vorbildliche Führung und die geleisteten Einsätze. «Wir lassen dich nur ungern ziehen.»

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