Weinfelden
Viele Besucher an der Eröffnung des umgebauten «Traubens»

Am Samstag hat das Gasthaus zum Trauben nach eineinhalb Jahren Umbauzeit seine Tore für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Besucher kamen in Scharen und waren begeistert vom neuen Innenleben des altehrwürdigen Gebäudes.

Monika Wick
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Die modernen Neuerungen wie etwa das Treppengeländer werden genau inspiziert.

Die modernen Neuerungen wie etwa das Treppengeländer werden genau inspiziert.

Bild: Andrea Tina Stalder

Fast scheint es so, als hätten die Bewohner von Weinfelden und der umliegenden Dörfer sehnlichst erwartet, einen Blick hinter die Kulissen des frisch renovierten Gasthauses zum Trauben zu werfen. Denn kaum werden die Türen zur öffentlichen Besichtigung geöffnet, schlängeln sich die Besucher dicht an dicht durch die Gänge der Lokalität.

Und was die Besucher zu sehen bekommen scheint ihnen sehr zu gefallen. Egal ob im Weinkeller, im Restaurant, im Treppenhaus oder bei den Hotelzimmern – überall loben die Besucher die getätigten Umbauarbeiten in höchsten Tönen.

Lucia und Annick Delhaas

Lucia und Annick Delhaas

Bild: Monika Wick

«Mir gefällt vor allem das Treppenhaus, in dem es fast so aussieht, als ob die Treppe im Raum hängt sowie die gelungene Kombination aus Holz und Mauerwerk», sagt Lucia Delhaas. Im Weiteren lobt die Weinfelderin die Liebe zum Detail, die man beim Einrichten bewiesen hat. «Die Idee, mit den in den Tischen eingelassenen Korkzapfen im Weinkeller, gefällt mir sehr», sagt sie. Lucia Delhaas’ Tochter Annick ist begeistert von den Fenstern, die im Innern einen Blick durch verschiedene Etagen ermöglichen.

Lichtdurchflutet und jeden Winkel optimal ausgenutzt

Annegret und Bernhard Scherrer

Annegret und Bernhard Scherrer

Bild: Monika Wick

Ebenfalls begeistert sind Annegret und Bernhard Scherrer. Annegret Scherrer sagt lachend:

«Schon vor dem Umbau waren wir Stammgäste im Trauben - er ist sozusagen unsere zweite Heimat.»

Die Tatsache, dass das Ehepaar auch in Chören singt, die im Saal des Gasthauses proben, steigerte das Interesse am Umbau.

Besonders überrascht sind sie davon, dass die Räume direkt unter dem Dach so lichtdurchflutet sind und jeder Winkel sinnvoll ausgenutzt wurde. «Der Umbau ist eine architektonische Glanzleistung, die sehr durchdacht und raffiniert umgesetzt worden ist», sagt Bernhard Scherrer.

Das Restaurant soll auch bald getestet werden

Erwin Burkart

Erwin Burkart

Bild: Monika Wick

Erwin Burkart findet, dass der Umbau mit seinen mutigen und konsequenten Eingriffen gut gelungen ist. Trotzdem bekundet der Ermatinger leise Kritik am neuen Anbau aus Glas und Beton. «Ich frage mich, ob es keine bessere Lösung gegeben hätte. Eine konkrete Idee, wie man es anders hätte machen können, habe ich aber auch nicht», bekennt Burkart, der selber Architekt ist.

Irma Opprecht

Irma Opprecht

Bild: Monika Wick

Irma Opprecht steigt gerade die Treppen hinunter und ihr Blick streift die Steinmauer. «Mir gefällt es sehr, wie luftig und übersichtlich alles gestaltet wurde und gleichzeitig der Blick auf das Alte erhalten bleibt. Ich finde die Erneuerung perfekt umgesetzt», sagt die Bürglerin. Wie die Neuerungen im Restaurant aussehen, will Irma Opprecht bald einmal testen.

Sie kamen aus «Gwunder»

Eveline und Andreas Zuber

Eveline und Andreas Zuber

Bild: Monika Wick

Eveline und Andreas Zuber geben unumwunden zu, dass sie der «Gwunder» ins Gasthaus zum Trauben geführt hat. «Seit eineinhalb Jahren haben wir die Baustelle von aussen beobachtet. Nun waren wir interessiert zu sehen, was sich alles verändert hat», sagt das Ehepaar aus Märstetten. Beide begrüssen, dass das Haus nun barrierefrei ist. Andreas Zuber sagt:

«Nun freuen wir uns auf all die Anlässe, die in Zukunft hier stattfinden werden.»
Marianne Zingg

Marianne Zingg

Bild: Monika Wick

Marianne Zingg aus Arbon imponierte neben den monumentalen Holzpfeilern im Weinkeller der Umbau der Hotelzimmer. «Man findet alles was man braucht auf kleinstem Raum», sagt sie. Einzig den Toiletten- und Duschbereich, der sich hinter durchsichtigem Glas befindet, hätte sie etwas intimer gestaltet.

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