Weinfelden
Der wiederauferstandene «Wyfelder Fritig»

Nach abgesagten und verkleinerten Events findet diesen Freitag im Zentrum von Weinfelden ein altbekanntes Einkaufs-, Genuss- und Kulturerlebnis statt.

Johanna Lichtensteiger
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Am «Wyfelder Fritig» wird gemeinsam Zeit verbracht.

Am «Wyfelder Fritig» wird gemeinsam Zeit verbracht.

Bild: Benjamin Manser

Nachdem der «Wyfelder Fritig» im August noch verkleinert stattfand, findet er nun langsam zu seiner alten Grösse zurück. Am Freitag, 3. September, können Besucherinnen und Besucher von 17 bis 21 Uhr durch die Weinfelder Gassen schlendern, um bei verschiedensten Veranstaltern zu stöbern und verkosten zu lassen.

Langersehnte Bänkli

Die gelben «Stadtbänkli» werden am «Wyfelder Fritig» verteilt.

Die gelben «Stadtbänkli» werden am «Wyfelder Fritig» verteilt.

Bild: PD

Auf dem Marktplatz können die glücklichen Gewinner der «Stadtbänkli» ihre langersehnten Preise abholen. Ursprünglich sollten die Bänkli am 2. Juli verteilt werden, aus Zeitgründen musste die Preisverleihung allerdings verschoben werden. Die 200 Bänkli werden von Lernenden der Weinfelder Schreinerbetriebe auf dem Platz zusammengebaut. Unterstützt werden sie dabei von Stadtpräsident Max Vögeli, welcher ab 17 Uhr das erste «Stadtbänkli» zusammenbaut.

Die Preisverleihung und der Zusammenbau werden musikalisch von der Blaskapelle Thurgados und kulinarisch von der Handwerksbäckerei Strassmann begleitet. Der Bau findet unter dem Motto «Gemeinsam Miteinander für Weinfelden» statt.

Ein offenes Ohr

Gemeinsam mit Weinfelderinnen und Weinfelder will auch das Stadtparlament den «Wyfelder Fritig» verbringen. Vor dem Rathaus ist der Austausch mit Mitgliedern des Parlaments möglich, welche um einen Marktstand stehen und ein offenes Ohr für die Anliegen der Bevölkerung haben. «Im Verlauf des Abends wird das ganze politische Spektrum abgedeckt», sagt Beat Brüllmann, Präsident des Weinfelder Stadtparlaments.

Beat Brüllmann will mit der Bevölkerung in Kontakt treten.

Beat Brüllmann will mit der Bevölkerung in Kontakt treten.

Bild: Reto Martin

Ziel sei es, den Kontakt zwischen Parteien und der Bevölkerung zu ermöglichen. Wünsche und Meinungen können im Gespräch geäussert werden oder auf einer Tafel festgehalten und kommentiert werden. Die Anliegen werden anschliessend zusammengefasst und an die Fraktionen und den Stadtrat verteilt.

Früher wurde der Austausch an verschiedenen Standorten angeboten, allerdings seien nur wenige erschienen, sagt Brüllmann. Deshalb wolle man nun zu den Leuten gehen und das Angebot bekannter machen. «Je nach Anklang könnte das Angebot wiederholt werden.»

Altbekanntes

Wie gewohnt findet man in der Stadt verteilt offene Gastrobetriebe und Bars sowie Geschäfte, die ihr vielseitiges Angebot präsentieren. Zum Mitmachen animieren beispielsweise die Apotheke und Drogerie Aemisegger mit dem Herstellen von Badesalz oder Wollring GmbH mit einem Workshop zum Mandela häkeln.

Musikalisch wird der Abend von einem breiten Spektrum von Musik unterstrichen. Es werden Alphorn sowie Rockmusik durch die Strassen klingen und verhelfen so dem «Wyfelder Fritig» zu seiner lockeren Stimmung.

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