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Weinfelden: Der erste Stadtrat ist gewählt

Deutlich haben alle Gemeinderäte die Wiederwahl geschafft. Neu als Stadtrat tritt Daniel Engeli am 1. Juni sein Amt an. Max Vögeli ist der erste Stadtpräsident Weinfeldens.
Sabrina Bächi
Der Weinfelder Stadtrat mit Veronica Bieler-Hotz, Valentin Hasler, Präsident Max Vögeli, Daniel Engeli (neu), Ursi Senn-Bieri, Hans Eschenmoser, Thomas Bornhauser und Gemeindeschreiber Reto Marty. (Bild: Mario Testa)

Der Weinfelder Stadtrat mit Veronica Bieler-Hotz, Valentin Hasler, Präsident Max Vögeli, Daniel Engeli (neu), Ursi Senn-Bieri, Hans Eschenmoser, Thomas Bornhauser und Gemeindeschreiber Reto Marty. (Bild: Mario Testa)

Die Frauen haben die Nase vorn: Veronica Bieler-Hotz und Ursi Senn-Bieri haben mit nur zwei Stimmen Unterschied die meisten Stimmen erhalten. Damit starten die beiden Gemeinderätinnen mit dem grössten Rückenwind in die neue Legislatur als Stadträtinnen.

Doch auch Thomas Bornhauser, Valentin Hasler und Hans Eschenmoser haben gute Resultate erreicht. Mit 1621 Stimmen hat es Daniel Engeli neu in das Gremium geschafft. Er ersetzt den abtretenden Walter Strupler. «Ich bin erleichtert und zufrieden», sagt Engeli am Wahlapéro.

Engeli will sich für den ersten Arbeitstag rüsten

Mit seinem Resultat ist er zufrieden und auch seine Nerven sind nun wieder etwas ruhiger. «Ich war heute morgen schon nervös», sagt er. Als das Telefon klingelte habe er gerade die Küche aufgeräumt, sagt er mit einem Augenzwinkern. Nun warte er auf die Ressortverteilung, um sich für seinen ersten Arbeitstag zu rüsten. Heute Abend wird er aber mit Freunden und Kollegen bei einem Wahlapéro auf seinen Erfolg anstossen.

Max Vögeli heisst der erste Stadtpräsident Weinfeldens. Mit 2116 Stimmen ist er klar wiedergewählt worden. «Das ist ein sehr schöner Vertrauensbeweis», sagt Vögeli zu seinem Resultat. Auch wenn die Stimmbeteiligung mit 38 Prozent relativ tief war, so wertet er es doch als klares Zeichen. «Es freut mich, dass wir nun als erster Stadtrat wirken dürfen – das ist eine spezielle Situation. Aber wir setzen uns weiterhin für Weinfelden ein und engagieren uns für die Stadt.»

Ja zum Baukredit von 27 Millionen

«Ich bin sehr zufrieden», sagt Thomas Wieland, Präsident der Primarschulgemeinde Weinfelden. Die Stimmbürger haben der Behörde ihr Vertrauen ausgesprochen und zwei Baukredite genehmigt. Einer davon – zum Ersatz-Neubau des Martin-Haffter-Schulhauses – beträgt gar 27 Millionen. Bei einer Stimmbeteiligung von 38 Prozent haben 66,8 Prozent Ja zum Mega-Projekt gesagt.

Zum Baukredit für rund eine Million für die Kindergarten-Erweiterung, ebenfalls auf dem Schulgelände des Martin-Haffter, sprach sich mit 73 Prozent eine grössere Mehrheit aus. «Es ist klar, bei einem so hohen Kredit für den Neubau sind die Stimmbürger kritischer», sagt Wieland.

Das sei auch gut so. Dennoch zeigt für ihn das Resultat ganz klar, dass die Weinfelderinnen und Weinfelder hinter der Strategie der Behörde stehen. «Wir sind nun eine Stadt, Weinfelden wächst und wir von der Schule müssen das berücksichtigen und die nötige Infrastruktur zur Verfügung stellen», sagt Wieland.

Positiv findet er zudem, dass auch die Parteien hinter den Projekten standen. Die Bodenbelastung, welche noch abgeklärt werden musste, ist unbedenklich. Die Arbeiten können entsprechend rechtzeitig beginnen. Mit 27 Millionen schlägt das neue Schulhaus deutlicher zu buche als der Neubau Elisabetha Hess vor ein paar Jahren. «Das Martin Haffter wird aber auch grösser», sagt Wieland. (sba)

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