Weinfelden
Das grösste Bauprojekt im Weinfelder Zentrum liegt öffentlich auf

Im Sonnenwinkel will die Pensionskasse Thurgau eine Wohnüberbauung mit über 60 Wohnungen, Gewerberäumen und Tiefgarage. Die Pläne für den 30-Millionen-Bau liegen nun öffentlich auf.

Mario Testa
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Bausekretär Peter Keller und Sachbearbeiter Reto Arnold zeigen das Modell der Überbauung, das mit den Plänen derzeit im Rathaus ausgestellt ist.

Bausekretär Peter Keller und Sachbearbeiter Reto Arnold zeigen das Modell der Überbauung, das mit den Plänen derzeit im Rathaus ausgestellt ist.

Bild: Mario Testa

Ein grosses Bauprojekt belegt derzeit das ganze Foyer im Rathaus Weinfelden. Auf Stellwänden und mit einem Modell zeigt das Bauamt dort die Pläne der Pensionskasse Thurgau für ihr Neubauprojekt «Im Sonnenwinkel». Die Pläne liegen noch bis am 3. Juni öffentlich auf.

«Für diese Überbauung brauchte es ein Gestaltungsplan, da sie die dort zulässige Bauhöhe um eine Etage übersteigt», sagt Bausekretär Peter Keller. Die beiden miteinander verbundenen Gebäude werden fünf Etagen hoch mit einem Attikageschoss oben drauf, geheizt werden soll mit Pellets. «Den Gestaltungsplan hat das Departement für Bau und Umwelt im April bewilligt.» Deshalb konnte nun die Bauherrin ihre Pläne gestützt auf den Gestaltungsplan nun einreichen.

Drei Gebäude müssen weichen

In der Überbauung Im Sonnenwinkel sollen 61 Mietwohnungen, Gewerberäume sowie eine zweigeschossige Tiefgarage entstehen. «Was wir heute schon wissen, die Stiftung Hofacker möchte die unterste Etage eines der beiden Gebäude für begleitetes Wohnen mieten», sagt der zuständige Sachbearbeiter Reto Arnold.

«Es wird eine markante Baustelle, vor allem weil viele bestehende Bauten dafür noch weichen müssen.»
So soll die künftige Überbauung Sonnenwinkel aussehen.

So soll die künftige Überbauung Sonnenwinkel aussehen.

Bild: PD

So werden die ehemaligen Spiwal- und die Prandini-Standorte an der Schulstrasse sowie der leerstehende Block im Sonnenwinkel dem Neubau weichen müssen. Ebenso überbaut wird ein grosser Teil des Gartens der Villa Wartmann an der Bahnhofstrasse. Insgesamt fünf Parzellen sind vom Bau betroffen. «Die Abbruchbewilligung ist bereits rechtskräftig, der Abbruch dürfte also bereits beginnen», sagt Peter Keller.