Wegen Lärmbeschwerden: McDonald's muss in Romanshorn für ein neues Restaurant einen zweiten Anlauf nehmen

Die Fast-Food-Kette hat neun Einsprachen gegen das erste Baugesuch kassiert. Nächste Woche wird nun ein neues eingereicht. Neben Lärm störten sich die Anwohner an potenziellem Littering und Verkehrsaufkommen.

Alessa Sprinz
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Hier sollen Big-Mac-Fans künftig auf ihre Kosten kommen.

Hier sollen Big-Mac-Fans künftig auf ihre Kosten kommen.

Donato Caspari

Seit April war es ruhig um das geplante Fast-Food-Restaurant an der Reckholdernstrasse. Der potenzielle Lärm macht den Anwohnern dafür umso mehr Sorgen. «Der eine oder andere hungrige Badibesucher wird über die Hinterwiesenstrasse rauffräsen, um bei McDonald’s einen Big Mac zu holen», sagte damals Andreas Walder, ein besorgter Bürger.

Gesuch zurückgezogen

Als Reaktion auf das erste Gesuch gab es denn neun Einsprachen. Wie sich jetzt herausstellt, reagiert die Restaurantkette auf die Forderungen der Anwohner. Sie zieht das Gesuch zurück. Nächste Woche wird ein neues vorgelegt, in dem McDonald’s seine Pläne anpasst. Zu den Neuerungen gehört die Optimierung zur Eindämmung von Lärmemissionen, wie die Stadt auf Anfrage mitteilt. Eine solche Massnahme sei im ursprünglichen Baugesuch nicht vorgesehen gewesen.

Erste Gespräche wegen des neuen McDonald’s in Romanshorn fanden im Januar 2020 statt. Der Stadtpräsident Roger Martin zeigte sich erfreut über die Entscheidung der Fast-Food-Kette, in Romanshorn einen neuen Standort aufzubauen. «Das Interesse von McDonald’s zeigt die Attraktivität von Romanshorn.»

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