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Wegen Erschütterungen durch Züge: Uttwiler Luxusresidenz wird um eine Million Franken teurer

Die Bauarbeiten auf dem Gelände des künftigen «Port du Navire» ruhen seit längerem. Das Problem ist die Bahn. Die Planer mussten deswegen nochmals über die Bücher. Bis Weihnachten soll ein Grossteil der teilweise riesigen Suiten verkauft sein
Markus Schoch
In den letzten vier Monaten ist einzig eine Grube ausgehoben worden. (Bild: Andrea Stalder)

In den letzten vier Monaten ist einzig eine Grube ausgehoben worden. (Bild: Andrea Stalder)

Viel ist nicht passiert seit Anfang August, als es losging mit der Überbauung, die landesweit für Schlagzeilen gesorgt hatte. Denn entstehen soll eine sogenannte Gated Community für Reiche, wie man sie in der Schweiz bis jetzt nicht kennt. Auf dem ehemaligen Gelände der Reederei Hanseatic Lloyd ist in den letzten vier Monaten einzig eine Baugrube ausgehoben worden – mehr nicht.

Züge lösen Erschütterungen aus

Der Grund für den Stillstand sind die Züge, die in unmittelbarer Nähe auf der Seelinie vorbei fahren. Sie lösen Erschütterungen im Erdreich aus, wie Messungen zeigen. Stefan Boettle von der Green Architecture GmbH in Bottighofen sagt dazu:

«Wir versprechen unserer Käuferschaft ein exklusives Wohnerlebnis und haben deshalb ein Gutachten in Auftrag gegeben, um allfälligen Problemen begegnen zu können.»


Als Reaktion auf die Ergebnisse in der Expertise wird jetzt das Fundament schallentkoppelt, was eine Zusatzinvestition von 1 Million Franken bedeutet.

34 Namen auf der Reservationsliste

Architekt Stefan Boettle. (Bild: Reto Martin)

Architekt Stefan Boettle. (Bild: Reto Martin)

«Es läuft ganz normal weiter», sagt Boettle. Die Verzögerung sei nicht gross. Die Wohnungen sollen im Frühjahr 2020 bezugsbereit sein. Das Interesse an den insgesamt 17 sogenannten Eignersuiten in der überwachten Luxusresidenz direkt am See ist gross.

Gemäss Boettle stehen 34 Namen auf der Reservationsliste. Mit einigen Personen würden sie noch vor Weihnachten zum Notar gehen und die Kaufverträge unterzeichnen. Mit den anderen würden sie dann Anfang Jahr das Gespräch suchen.

Wohnungen bieten allen erdenklichen Komfort

Die Wohnungen mit einer Fläche zwischen 142 und 550 Quadratmetern bieten allen erdenklichen Komfort. Sie verfügen teilweise über einen Pool, es gibt ein Hallenbad und einen Wellnessbereich, zwei zum Resort gehörende Boote, eine Tiefgarage sowie ein klimatisiertes Classic Car Center. Zudem stehen den Bewohnern ein Concierge und ein Chauffeur zur Verfügung. Der Luxus hat seinen Preis. Die teuersten Suiten kosten über 5 Millionen Franken.

Das ehemalige Reedereigebäude ist Teil der neuen Überbauung. (Reto Martin)

Das ehemalige Reedereigebäude ist Teil der neuen Überbauung. (Reto Martin)

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