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Wega: Vögeli geht in die Luft

Die Wega ist auch für Gemeindepräsident Max Vögeli eine spezielle Zeit. Dann ist er eher im Dorf als im Büro anzutreffen. Auf einem Rundgang durch die Messe erzählt er, wie bei ihm die Wega-Tage aussehen.
Sabrina Bächi
Der Weinfelder Gemeindepräsident Max Vögeli gönnt sich eine Fahrt mit dem Riesenrad. (Bild: Andrea Stalder)

Der Weinfelder Gemeindepräsident Max Vögeli gönnt sich eine Fahrt mit dem Riesenrad. (Bild: Andrea Stalder)

«Meinen allerersten Arbeitstag als Gemeindeammann hatte ich am Wega-Montag vor 17 Jahren.» Max Vögeli strahlt. Schon seit seiner Kindheit geht er jährlich an die Thurgauer Messe. Als Gemeindepräsident von Weinfelden ist es nun eine spezielle Zeit. «Ich bin schon nicht so oft im Büro anzutreffen während der Wega», sagt er.

Nach dem ersten Bier bei der TKB-Bühne führt der Weg in die Halle 11 zum Weinfelder Gewerbe. Lässig trägt er sein Jacket über der Schulter, hält es am Haken mit dem Zeigfinger fest, und schlendert durch die Messe. «Hoi Edith», ruft er und hebt die Hand zum Gruss. Fast an jeder Ecke kennt er jemanden, grüsst, winkt und lächelt. Ein gutes Namensgedächtnis ist da von Vorteil. Das bringt Vögeli mit. Auf Anhieb und ohne Zögern begrüsst er alle mit Namen.

Am Donnerstag feiert er in der Halle 11

Ganz so umtriebig ist es am Donnerstagnachmittag an der Wega noch nicht. Das schöne Wetter trägt auch nicht zu Laufkundschaft in den Hallen bei. «Aber heute Abend, da trifft man sich in der Gwerblerhalle», erklärt Vögeli. Jeder Wega-Abend ist bei Max Vögeli traditionellerweise verplant. Am Donnerstag, wie gesagt, feiert er die Eröffnung in der Halle 11. Am Freitag isst er mit seinen Kindern Pizza, samstags dafür Spaghetti im «Trauben».

Vögeli trifft auf Vögeli: Marianne Boltshauser vom Geschenkladen Frappant steckt dem Gemeindepräsidenten einen Deko-Vogel an. (Bild Andrea Stalder)

Vögeli trifft auf Vögeli: Marianne Boltshauser vom Geschenkladen Frappant steckt dem Gemeindepräsidenten einen Deko-Vogel an. (Bild Andrea Stalder)

Am Sonntagabend braucht er kein Parfüm, dann geht es nämlich in den Fonduekeller. Wer dort gegessen hat, riecht danach echt schweizerisch – nach Käse. Als Abschluss der Wega essen er, seine Frau und zwei Bekannte im Restaurant Eisenbahn zu Abend. Einen Lieblingsplatz an der Wega hat er nicht. «Manchmal bleibe ich irgendwo hängen, dann kommt man auch nicht an jeder Ecke vorbei.»

Er ist kein Süsser

Vögeli ist ein Wega-Kenner. Er weiss, dass der Wega-Zauber eben genau die Mischung aus Tradition und Spontaneität ausmacht. Nach der Halle 11 führt der Weg zum Riesenrad. Bei der Handwerkerbar zeigt er ins Zelt und sagt: «Da gehe ich bestimmt auch noch vorbei.» Dann erkennt er wieder ein bekanntes Gesicht und grüsst ein weiteres Mal. Die Marktstände links und rechts interessieren ihn derzeit noch nicht und für Süsses sei er sowieso nicht zu haben, sagt er. Der verführerische Duft von Magenbrot oder gebrannten Mandeln kann ihn nicht locken.

Dafür aber die Möglichkeit, über sein Gemeindegebiet zu blicken. Nach einer kurzen Wartezeit steht die Kabine «Zürich» bereit und hebt Vögeli in die Lüfte. Die laute Musik der Bahnen wird leiser, nur Kindergelächter aus der nächsten Gondel ist zu vernehmen. Es geht hoch hinaus. Der Säntis ist gut zu sehen. Von der Wega aber spürt man so weit oben fast nichts mehr. Max Vögeli lächelt und geniesst die Fahrt mit Blick über seine Stadt.

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