Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Wechsel an der Spitze der Romanshorner Musikschule

Samuel Forster übernimmt die Leitung von Philipp Kreyenbühl. Dem Rückgang der Schülerinnen und Schüler begegnen die Verantwortlichen mit diversen Massnahmen.
Markus Bösch
Die Musikschule Romanshorn ist seit über 40 Jahren tätig. (Bild: Reto Martin / 8.5.2015)

Die Musikschule Romanshorn ist seit über 40 Jahren tätig. (Bild: Reto Martin / 8.5.2015)

Seit nunmehr fünf Jahren ist Ruedi Meier Präsident des Trägervereins der Musikschule Romanshorn. Im vergangenen Jahr hatte er gleich mehrere Herausforderungen anzugehen – zusammen mit dem Vorstand und der Leitung: «Wie in anderen Musikschulen auch hatten wir uns mit einem Schülerrückgang auseinanderzusetzen.»

Mit Werbemassnahmen (unter anderem mit einem aufgefrischten Erscheinungsbild), mit neuen, projektartigen und flexiblen Angeboten und einem auch erweiterten Musikbegriff sollen neue Schülerinnen und Schüler angesprochen und gewonnen werden. «Grundsätzlich positiv zu bewerten ist die Zusammenarbeit mit den Schulen vor Ort: Neben dem Grundkurs werden wir als Musikschule neu auch das Blockflötenangebot der Primarschule betreiben.» Zudem haben Primar- und Sekundarschule ihre Beiträge an den Ensembleunterricht verdoppelt. «Leider hat die Salmsacher Primarschule ihren Grundkurs bei uns gekündigt», sagt Meier.

Trendwende bei den Schülerzahlen

In Bezug auf die Schülerzahlen konnte Schulleiter Philipp Kreyenbühl in seinem Rückblick bereits auf eine Trendumkehr hinweisen, auch dank der ergriffenen Massnahmen: Neben den zahlreichen, traditionellen Veranstaltungen, den neuen Angeboten wie zum Beispiel dem «Eltern-Kind-Singen» oder dem Neustart des Rhythmikkurses für Senioren, würden auch die Musiklehrkräfte vermehrt als Botschafter für die Musikschule auftreten.

Sekretär Martin Näf stellte Rechnung und Budget vor: «Dank Einsparungen und höheren Elternbeiträgen dank einer Tariferhöhung können wir einen positiven Abschluss von 15359 Franken verbuchen. Für das Budget des laufenden Jahres rechnen wir gleichwohl mit einem kleinen Defizit.» Mit eingerechnet ist nach zwei Nullrunden eine einprozentige Lohnerhöhung, auch verstanden als Wertschätzung für die Lehrkräfte.

Philipp Kreyenbühl hat gekündigt

Philipp Kreyenbühl hatte nach bald zwei Jahren seine Kündigung als Schulleiter eingereicht. Aus 20 Bewerbungen wurde der 36-jährige Samuel Forster gewählt, der sich an der Generalversammlung am Mittwoch vorstellte.

Der diplomierte Musiker (Schlagzeug und Percussion) hat das KV gemacht, Auslandaufenthalte und wirtschaftliche Ausbildungen absolviert und ist engagiert in verschiedenen Ensembles. Seine Tätigkeit als stellvertretender Leiter der Weinfelder Musikschule wird er zu Gunsten seiner künftigen Arbeit in Romanshorn aufgeben: «Ich habe es in musikalischen Belangen gern bunt und vielfältig und ich freue mich auf eine gute Zukunft in und mit der örtlichen Musikschule.»

Eingeleitet wurde die Jahresversammlung mit drei Musikvorträgen, dargeboten von Hatice Cövüt (Querflöte), von Christoph Müller am Klavier begleitet.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.