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Warten auf das neue Probelokal - den Musikanten fehlt der Boden

Der Pavillon, den die Musikgesellschaft Bürglen als Probelokal nutzen will, bleibt noch länger eingelagert. Die Suche nach einem geeigneten Grundstück gestaltet sich schwieriger als erwartet.
Hannelore Bruderer
Die Musikgesellschaft Bürglen umrahmt Anlässe der Gemeinde wie hier der Empfang des neuen Grossratspräsidenten Turi Schallenberg. Ein gemeindeeigenes Probelokal haben sie aber nicht. (Bild: Mario Testa)

Die Musikgesellschaft Bürglen umrahmt Anlässe der Gemeinde wie hier der Empfang des neuen Grossratspräsidenten Turi Schallenberg. Ein gemeindeeigenes Probelokal haben sie aber nicht. (Bild: Mario Testa)

Vor einem Jahr war die Freude gross bei der Musikgesellschaft Bürglen. Sie erhielt den Zuschlag für einen Pavillon, den die Schule Egnach zu verschenken hatte. Der Verein hatte sich dafür interessiert, da er sich ein Probelokal wünscht, das ihm jederzeit zur Verfügung steht.

Vize-Präsident Roland Brand zeigte sich damals zuversichtlich, dass die Musikgesellschaft bald ein geeignetes Grundstück finden würde, wo der Pavillon hingestellt werden kann. Deshalb scheute der Verein auch den Aufwand nicht, das Gebäude, das über sanitäre Anlagen und eine Heizung verfügt, in seine Einzelteile zu zerlegen und nach Bürglen zu transportieren, wo es vorerst eingelagert wurde.

Zu früh gefreut

Der Optimismus des Vereins erhielt in den letzten Wochen einen Dämpfer. «Kurz vor der Ziellinie musste ein pfannenfertiges Projekt aus verschiedenen Gründen begraben werden», sagt Susi Jarz, die neue Präsidentin der MG Bürglen. Die Suche nach einem Grundstück, auf welchem der Pavillon bewilligungskonform errichtet werden kann, gehe weiter. «Wir hoffen auf die Unterstützung und das Wohlwollen aus der Bevölkerung und dass sich Landbesitzer bei uns melden, die der Musikgesellschaft in Form eines Baurechts einen Bauplatz überlassen würden», sagt Jarz.

Die MG Bürglen probt seit rund 30 Jahren im Saal des Werkhofs. Dieser wird jedoch auch für Anlässe und von anderen Vereinen genutzt und ist während vielen Wochen im Jahr durch das Militär belegt. «In diesen Fällen müssen wir uns jeweils um das Gastrecht in anderen Lokalitäten bemühen. Das wird zunehmend schwieriger», sagt die Vereinspräsidentin. «Schulräume und die Turnhalle stehen uns nur noch bedingt zur Verfügung. Sie sind ebenfalls stark belegt, Sondernutzungen sind deshalb kaum noch möglich.» Zudem sei der Umzug an einen alternativen Probeort mit einigem Aufwand verbunden, da auch jedes Mal das ganze Schlagwerk hin und her transportiert werden müsse.

Die Zukunft des Werkhofs ist ungewiss

Ein weiterer Grund, weshalb die MG Bürglen den Pavillon übernommen hat, ist die noch offene Zukunft des Werkhofs. Seit ein Sanierungsprojekt im Herbst 2015 von den Stimmbürgern abgelehnt worden ist, bestehen keine konkreten Pläne über die Zukunft des Werkhofs. «Wir schätzen das seit Jahren bestehende Gastrecht in diesen Räumen sehr und haben auch weiterhin Interesse daran, dass eine gute Lösung für alle gefunden wird», betont Susi Jarz. «Wir sind uns aber auch bewusst, dass es noch einige Jahre dauern kann, bis es für unsere Bedürfnisse passende, gemeindeeigene Räumlichkeiten gibt.»

Aus diesem Grund hoffen die Mitglieder der Musikgesellschaft Bürglen, dass es doch noch mit einem Grundstück im Baurecht klappt und dass sie ihre Proben in ihrem Pavillon durchführen können, bis sich eine andere, zukunftssichere Lösung abzeichnet.

Hinweis Kontakt Susi Jarz: 079 437 85 65 oder mgbuerglen@gmx.ch

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