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Wandertipp: Von Weinfelden nach Frauenfeld geht es über fünf Brücken

Der Thurabschnitt zwischen Weinfelden und Frauenfeld bietet eine reiche Tier- und Pflanzenwelt. Aber auch historische Brücken.
Text und Bilder: Dinah Hauser
17 Bilder

Über fünf Brücken musst du gehen

Die Wanderung im Überblick

Start: Bahnhof Weinfelden
Ziel: Bahnhof Frauenfeld
Strecke: 24 Kilometer
Wanderzeit: 5 Stunden 40 Minuten
Aufstieg: 48 Meter
Abstieg: 76 Meter
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk; für Kinderwagen nicht geeignet
Gaststätten: Mehrere Verpflegungsmöglichkeiten in Weinfelden, am Sonntagmorgen empfiehlt sich das Café Grande Truffe am Marktplatz; Pizzeria Ochsen, Amlikon, Mo–Sa 10–23 Uhr, So 11–22 Uhr;
Öffentlicher Verkehr: Bahnhof Weinfelden; Bahnhof Müllheim- Wigoltingen; Bahnhof Frauenfeld
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000 Blatt 1053 Frauenfeld und 1054 Weinfelden

1 Bahnhof Weinfelden  Beim Bahnhof Weinfelden gibt es noch letzte Verpflegungsmöglichkeiten. Achtung: Am Sonntag sind viele Restaurants auf der Route geschlossen. Es empfiehlt sich, genügend Proviant mitzubringen. Von der Rückseite des Bahnhofs schlängelt sich der Weg auf Asphalt durch die Häuser bis zur ersten Thurüberquerung. Hunde sind hier öfters zu sehen, da sich die Hundeschule ganz in der Nähe befindet.

2 Ganggelisteg  Es ist von Vorteil, schwindelfrei zu sein. Der Ganggelisteg ist knapp 1,5 Meter breit; das Kreuzen, mitunter auch mit Velos, ist mit angepasstem Tempo problemlos möglich. Von der Fussgängerbrücke erblickt man die Thur über mehrere hundert Meter flussauf- und -abwärts. Oberhalb der Brücke wurden beim Hochwasser von 1978 Überreste von einem römischen Übergang gefunden. Vor und nach dem Ganggelisteg gibt es Feuerstellen und Sitzgelegenheiten, um sich kurz auszuruhen.

3 Amlikon  Das Dorf bietet sich als erster grosser Zwischenstopp an. Neben der Pizzeria Ochsen ist auch der Dorfladen Prima gelegen. Restaurant und Laden sind auch am Sonntag geöffnet; unter der Woche finden sich sicherlich auch andere Verpflegungsmöglichkeiten. Es ist empfehlenswert, die Öffnungszeiten vorher abzuklären. In der Pizzeria darf geraucht ­werden.

4 Eschikofer Holzbrücke  Ein einzigartiges Relikt: Das rund 180-jährige hölzerne Konstrukt war einst Teil der direkten Strasse von Weinfelden nach Frauenfeld. Zu Beginn zog ein Pächter noch Brückenzoll ein, was dem Kanton einen der höchsten Erträge einbrachte. Beim Begehen der Brücke ist die Bauweise von innen gut ersichtlich. Nur wenige Metallteile scheinen die Brücke zu ­stabilisieren. Auf der anderen Seite befindet sich statt des Zollhauses nun das Winterquartier vom Zirkus Stey.

5 Eisenbahnbrücke  Im Gegensatz zur letzten überquerten Brücke besteht diese hier zum grössten Teil aus Metall. Holz wurde nur für die Schienenschwellen verwendet. Neben dem Zug ist für Fussgänger und Velofahrer noch genug Platz. Dies ist eine Gelegenheit, die Wanderung vorzeitig in der Hälfte abzubrechen; der Bahnhof Müllheim-Wigoltingen ist nur wenige hundert Meter entfernt. Ansonsten schlüpft man unter der Brücke durch. Am Waldrand befindet sich eine Feuerstelle. An wärmeren Tagen bietet es sich hier Grillieren an. Mit dem leichten Zugang zur Thur ist dies ein beliebter Badeplatz vor allem im Sommer; wenn überhaupt, nur für erfahrene Schwimmer zu empfehlen.

6 Biberpfad  Nun geht es durch den Wald weiter. Im Herbst säumen die bunten Blätter den Boden. Teile der Route decken sich mit dem Biberpfad. Am Wegesrand sind Informationstafeln zu dem Nagetier aufgestellt. Mit etwas Glück lässt sich vielleicht eines erspähen. Auf der Brücke am Ende des Pfades lässt sich je nach Tageszeit der Sonnenuntergang über dem Fluss fotografieren.

7 Frauenfelder Allmend  Nach der fünften und letzten Überquerung der Thur geht es erst noch ein Stück durch den Wald. Bald ist die Allmend zu sehen. Im Naturschutzgebiet tummeln sich allerlei Tiere. Manchmal auch schottische Hochlandrinder. Sie sehen kuschelig aus, haben aber ein borstiges Fell. Auch in der Allmend sind Hundetrainer mit ihren Vierbeinern fast an der Tagesordnung.

8 Bahnhof Frauenfeld  Das letzte Stück wird auf dem Asphalt zurückgelegt. Auch hier folgt man einem Gewässer; nun ist es statt der Thur die Murg. Beim Bahnhof angekommen, gibt es wieder die Möglichkeit, sich zu stärken oder sich hundemüde in den Zug oder den Bus zu setzen, auszuspannen und an das Abenteuer zurückzudenken.

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