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Noch kein Entscheid bei der Gemeindepräsidiumswahl in Bürglen

Enttäuschung bei Jasmine Schönholzer. Nach dem Wahlresultat überlegt sie, ihre politische Karriere aufzugeben. Ihre beiden Mitbewerber erreichen deutlich bessere Wahlergebnisse als die langjährige Gemeinderätin.
Desirée Müller
Kilian Germann, Jasmine Schönholzer und Patrick Sempach anlässlich des Wahlpodiums von Anfang September in der Bürgler Mehrzweckhalle. (Bild: Mario Testa)

Kilian Germann, Jasmine Schönholzer und Patrick Sempach anlässlich des Wahlpodiums von Anfang September in der Bürgler Mehrzweckhalle. (Bild: Mario Testa)

Das absolute Mehr erreichte keiner der drei Kandidatinnen und Kandidaten beim Wahlkampf um das Amt des Gemeindepräsidenten. Kilian Germann (CVP) ist nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses aber guter Laune: «Ich bin ein optimistischer Mensch und habe mir die Resultate in etwa so ausgerechnet.» Dass es einen zweiten Wahlgang geben wird, vermutete er bereits. «Es ist aber gut zu sehen, wo ich stehe.» Mit 402 Stimmen liegt der 59-jährige Ingenieur aus Istighofen klar vorne.

Patrick Sempach (Parteilos) liegt 74 Stimmen hinter ihm. «Ich sah mich immer schon in der Mitte und bin somit wenig überrascht. Ich freue mich und bin motiviert, weiterzumachen», sagt der 43-Jährige Finanzverwalter aus Bürglen.

Kein Erfolg trotz guten Voraussetzungen

«Ich bin vom Resultat enttäuscht», sagt Jasmine Schönholzer (SVP) nach der Bekanntgabe. Sie liegt mit 262 Stimmen hinter Germann und Sempach. Ob Schönholzer am zweiten Wahlgang teilnimmt, weiss sie noch nicht. «Vielleicht höre ich ganz mit der Politik auf», sagt die 49-Jährige. Die Kauffrau gehörte 15 Jahre lang dem Gemeinderat Bürglen bei. Zuletzt als Vize-Gemeindepräsidentin und Leiterin des Sozialwesens. Umso grösser sei die Enttäuschung. Ihren Rücktritt aus dem Gemeinderat habe aber nichts mit ihrer Kandidatur als Gemeindepräsidentin zu tun.

Trotz seiner Führung ist sich Kilian Germann bewusst: «Der Wahlkampf wird nicht zum Selbstläufer. Ich werde weiterhin Gas geben und bin heiss auf das Amt.» Auch Patrick Sempach möchte viel Präsenz im Dorf zeigen und überlegt sich bereits neue Werbeaktionen. «Der Postkartenversand in alle Haushalte kam schon mal gut an.» Der zweite Wahlgang findet am 10. Februar statt.

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