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Wäldi will es möglich machen: Wohnen direkt am Green

Um eine hochwertige Überbauung realisieren zu können, muss in Lipperswil die bisherige Golfplatzzone 2 in Wohn- und Gewerbezone umgewandelt werden.
Kurt Peter
Entlang des Parkplatzes des Golfplatzes könnten fünf neue Baukörper entstehen. (Bild: Reto Martin)

Entlang des Parkplatzes des Golfplatzes könnten fünf neue Baukörper entstehen. (Bild: Reto Martin)

An der Informationsveranstaltung am Dienstag im Clubhaus Golfplatz ging Gemeindepräsident Adrian König auf die Ausgangslage ein: «Seit 19 Jahren besteht die Golfplatzzone 2 und ein Gestaltungsplan. Beide entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen», erklärte er. Bauherrschaft und Grundeigentümer hätten bisher einzig das Clubhaus realisiert. «Das Gebiet soll neu entwickelt werden». Seit drei Jahren werde deshalb neu geplant. Am 20. Februar habe die Gemeinde die vorgesehene Zonenplanänderung beim Kanton zur Vorprüfung eingereicht. Im August sei eine positive Rückmeldung eingegangen und eine Zustimmung in Aussicht gestellt worden. «Daher ist es nun der richtige Zeitpunkt, die Bevölkerung zu informieren», meinte Adrian König.

Zehntenhaus und Chlosteralhof integriert

Die Gemeinde wolle eine hochwertige Überbauung, die keinen Dorfcharakter mehr aufweisen solle. Da dies aber nur mit einer Umzonung möglich sei, werde an der Gemeindeversammlung vom 30. November der Antrag gestellt, die bisherige Golfplatzzone 2 in Wohn- und Gewerbezone WG2 und WG3 umzuzonen. Christoph Brugger, Raumplaner beim bhateam, sprach davon, dass «der bestehende Gestaltungsplan der hohen Lagequalität sowie dem Anspruch auf haushälterischen Umgang mit dem Boden nicht mehr gerecht werde. Der Gestaltungsplan sehe fünf Baukörper entlang des Parkplatzes vor. Mit der Platzierung der Bauten schaffe der Gestaltungsplan eine Parksituation zum Clubhaus hin. Die beiden Liegenschaften Zehntenhaus und Chlosteralhof ständen unter Schutz und würden integriert.

Gemeindepräsident Adrian König. (Bild: Reto Martin)

Gemeindepräsident Adrian König. (Bild: Reto Martin)

«Möglich sind 75 Wohnungen und Dienstleistungen. Angesprochen werden Menschen im Alter von 50 plus»,

erklärte König. Die beiden Schutzobjekte sollten als zentrale Begegnungsorte dienen. Geplant sei auch eine Verschiebung und Neubau des Golfplatz-Werkhofs, dieser entspreche nicht mehr den Anforderungen. Der neue Gestaltungsplan sehe eine maximale Gebäudelänge von 60 Metern und eine maximale Höhe von 10,5 Metern vor. «Wir können damit eine für die Schweiz einzigartige Wohnanlage realisieren». Christoph Brugger erklärte, dass die Erschliessung über Norden erfolge. Die an Spitzentagen prekäre Parkplatzsituation könne dank der Tiefgarage entspannt werden. «Diese verfügt über mehrere Ein- und Ausfahrten, sodass, wie bei der Gesamtüberbauung, eine Etappierung möglich ist.»

Öffentliche Auflage ab 21. September

Die öffentliche Auflage der Zonenplanänderung werde vom 21. September bis 10. Oktober stattfinden, erklärte König. «Einsprachen sollen bis zur Gemeindeversammlung behandelt sein, danach erfolgt die Genehmigung durch den Kanton.» Eine Information über den neuen Gestaltungsplan solle im Dezember stattfinden, mit anschliessender Auflage.

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