Votum für die Schützen: Raperswilen sagt Ja zum künstlichen Kugelfang

Die Stimmbürger stützen die Pläne des Gemeinderates. Auch die Zustimmung zur positiven Rechnung 2019 ist gross.

Kurt Peter
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Blick auf Höfe in der Gemeinde Raperswilen.

Blick auf Höfe in der Gemeinde Raperswilen.

Bild: Reto Martin (23.Dezember 2014)

«Mit 28,80 Prozent lag die Wahlbeteiligung klar höher als an den Gemeindeversammlungen in den letzten Jahren», schreibt Gemeindepräsidentin Gaby J. Müller in ihrer Stellungnahme zum Urnengang vom Sonntag. Die wesentlich höhere Stimmbeteiligung führt sie allerdings nicht auf die Abstimmung an der Urne zurück, sondern auf das Traktandum 5.

Darin hatte der Gemeinderat den Kredit von 44 000 Franken für den künstlichen Kugelfang gestellt. Diesem Antrag folgten die Raperswiler Stimmberechtigten mit deutlicher Mehrheit. Von den 89 eingegangenen Stimmzetteln waren einer leer und einer ungültig. Auf ein Ja für den Kredit entfielen 70 Stimmen, 17 waren dagegen.

«Über 78 Prozent der Stimmberechtigten haben zum Ausdruck gebracht, dass ihnen die Aufrechterhaltung der Tradition in unserer Gemeinde und die Unterstützung des seit 1850 verankerten Schützenvereins wichtig sind», schreibt die Gemeindepräsidentin.

Rechnung mit erfreulichem Gewinn

Deutlich fiel in Raperswilen die Zustimmung zur Jahresrechnung 2019 aus. 86 Stimmzettel gingen ein, zwei davon leer. 81 Stimmberechtigte stimmten der Vorlage zu, 3 sagten Nein. Die grosse Zustimmung habe auch damit zu tun, dass das Jahr 2019 dank ausserordentlichen Einnahmen mit einem erfreulichen Gewinn abgeschlossen worden sei. Der Überschuss von knapp 68000 Franken kann dem Eigenkapital zugewiesen werden. 83 Stimmberechtigte sagten zu diesem Antrag Ja, zwei waren dagegen.

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