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Volley Amriswils Europa-Express zieht weiter

Nach dem 3:0 im Hinspiel besiegt Amriswil im CEV-Cup den bosnischen Meister und Cupsieger Mladost Brčko auch auswärts, diesmal mit 3:1. Der Thurgauer NLA-Volleyballclub erreicht damit erstmals überhaupt die Viertelfinals in einem europäischen Wettbewerb.
Matthias Hafen
Wie schon im Hinspiel liess Amriswil (Joshua Howatson, rechts) gegen Brčko nichts anbrennen. (Bild: Mario Gaccioli, Amriswil, 19. Dezember 2018)

Wie schon im Hinspiel liess Amriswil (Joshua Howatson, rechts) gegen Brčko nichts anbrennen. (Bild: Mario Gaccioli, Amriswil, 19. Dezember 2018)

Zwei Satzgewinne waren nötig gewesen, um den Einzug in die Viertelfinals des CEV-Cup zu realisieren. Und schon nach zwei Sätzen im Rückspiel gegen Mladost Brčko hatte Volley Amriswil das Ziel erreicht. Entscheidend war dabei, dass die Thurgauer den ausgeglichenen Startsatz mit einem Schlussspurt zu ihren Gunsten entscheiden konnten. Bis zum 23:23 waren die beiden Teams stets gleichauf, weil sie auch auf Augenhöhe spielten. Beide Teams nervös zwar, aber mit grosser europäischer Klasse. Am Ende – und unter dem Erwartungsdruck der 800 lautstarken Zuschauer – hielten aber die Nerven von Brčkos Libero Mladjan Lukic nicht mehr ganz, was Amriswil prompt zum 26:24 Satzgewinn ausnutzte.

Daniel und Zass stechen aus starkem Kollektiv heraus

Auf der anderen Seite zeigte Amriswils Libero Clément Daniel sein bestes Spiel der laufenden Saison. Er war der offensichtliche Ruhepol in einer alles in allem nervösen Thurgauer Equipe. Bis zum 21:20 für Amriswil war auch der zweite Satz noch nicht entschieden. Dann aber setzte Thomas Zass mit seiner Servicestärke und als Diagonalangreifer zu einer Punkteserie an. Am Schluss gewannen die Gäste aus der Schweiz auch den zweiten Satz mit 25:21. Der Einzug in die Viertelfinals war damit gesichert, die Spieler lagen sich in den Armen.

Mladost Brčko hatte es nicht geschafft, das grosse Handicap aus dem Hinspiel wettzumachen. Zu seiner Ehrrettung gewann der Meister und Cupsieger aus Bosnien-Herzegowina vor heimischem Publikum den dritten Satz. Dies auch, weil Amriswils Trainer Marko Klok insgesamt 13 seiner 14 mitgereisten Spieler einsetzte. Einzig Matevz Kamnik wurde bei den Thurgauern geschont. Amriswils Auswechselspieler fanden sich auf dem Feld aber so schnell, dass sie den vierten Satz und das Spiel zu Gunsten des Schweizer Cupsiegers entschieden.

Im Viertelfinal wartet der Club-Weltmeister

Im Viertelfinal des CEV-Cup trifft Volley Amriswil auf Trentino, das im Achtelfinal das deutsch-österreichische Team Tirol Alpenvolleys Haching aus der deutschen Bundesliga ebenfalls mit dem Gesamtskore von 6:1 bezwang. Die Norditaliener sind dreifacher Champions-League-Sieger und seit Anfang Dezember fünfmaliger Club-Weltmeister. Das erste Spiel findet am Mittwoch, 30. Januar, um 19 Uhr in der Amriswiler Tellenfeldhalle statt. Zwei Wochen später findet das Rückspiel in Trento statt.

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