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Volley Amriswil steigt tadellos in die NLA-Meisterschaft

Zum Auftakt in Jona landet Meisterschaftsanwärter Amriswil einen 3:0-Sieg. Das deutliche Verdikt ist jedoch hauptsächlich der Schwäche der St. Galler zuzuschreiben.
Bernhard Windler
Jonas Gian Reto Riedi (rechts) kommt nicht am Amriswiler Block mit Thomas Zass und Thomas Braendli vorbei. Hinten hätte noch Jovan Djokic gelauert. (Bild: Mario Gaccioli)

Jonas Gian Reto Riedi (rechts) kommt nicht am Amriswiler Block mit Thomas Zass und Thomas Braendli vorbei. Hinten hätte noch Jovan Djokic gelauert. (Bild: Mario Gaccioli)

Gerade einmal 45 Punkte erkämpfte sich der aufopfernd kämpfende TSV Jona, also durchschnittlich 15 Ballgewinne. Und hätten nicht die Schiedsrichter etliche unverständliche Entscheide wie Aufstellungsfehler, Doppelberührungen und Netzkontakte moniert, wäre das Resultat zwischen Jona und Volley Amriswil noch weit deutlicher ausgefallen als 18:25, 15:25 und 12:25. Dass die Volleyballsaison für die NLA-Mannschaft vom oberen Zürichsee nicht einfach werden würde, hatte die Spielerliste schon vor dem Saisonstart erahnen lassen.

Mit dem Amerikaner Mitch Beal, dem früheren Amriswiler Florian Heidrich und Luca Beeler hatten drei der stärksten Spieler den Verein verlassen. Von Amriswil war dessen zweiter Passeur Robin Muntwyler gekommen, von Absteiger Einsiedeln mit Schnüriger ein Aussenangreifer, aus der Umgebung zwei blutjunge Spieler. Trotz viel guten Willens hatte das jüngste Team der NLA zum Auftakt den Amriswilern nicht viel entgegenzusetzen.

Ein gutes Spiel von Zass und Kamnik

Im Supercup in Gümligen vor Wochenfrist hatte Amriswils neuer Diagonalangreifer, der Österreicher Thomas Zass, noch enttäuscht. Mit einer Angriffsquote von 69 Prozent rehabilitierte sich der 29-jährige Nationalspieler gegen Jona aber auf eindrückliche Art. Überzeugend waren vor allem seine Hammeraufschläge und seine Durchsetzungskraft auch von hinter der Dreimeterlinie. Auch der neue Mittelblocker Matevz Kamnik überzeugte mit guten Blocks und Angriffsbällen. Der Slowene, der verletzungshalber fast zwei Jahre keine Wettkämpfe mehr bestritten hatte, dürfte jedenfalls mehr als eine valable Alternative zu Captain Aleks Ljubicic in der Mitte sein.

Schon im ersten Satz machte das Team von Coach Marko Klok früh alles klar. In 22 Minuten resultierte ein 25:18-Satzgewinn. Mit der gleichen Aufstellung startete Amriswil auch in den zweiten Satz, und der Spielverlauf war ein Abbild des ersten Durchgangs. Das 25:15 spiegelte den Klasseunterschied deutlich. Da es noch um das Feintuning innerhalb der Stammsieben geht, beliess Klok auch beim Start in den dritten Satz bezüglich der Aufstellung alles beim Alten. Erst gegen Ende wechselte er mit Luca Müller für Djokic, Dominik Fort für Ewoud Gommans und Luca Weber für Josh Howatson neue Kräfte ein. Schliesslich resultierte ein 25:12.

Erstes Heimspiel gegen Chênois

Am kommenden Samstag kommt es um 17 Uhr im Tellenfeld zum ersten Heimspiel für Volley Amriswil. Gegner der Oberthurgauer wird das Team von Chênois Genf sein, das bei seiner Auftaktpartie Näfels mit 3:0 keine Chance liess. Die Wetschweizer haben nur wenige Veränderungen im Kader gemacht. Fehlen wird allerdings der ehemalige Amriswiler Jérôme Fellay.

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