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Volley Amriswil setzt sich an NLA-Tabellenspitze ab

Im hochspannenden NLA-Gipfeltreffen gewinnt Leader Amriswil auswärts gegen das zweitplatzierte Schönenwerd 3:1 (25:20, 25:19, 23:25, 25:22). Die Partie ist über weite Strecken geprägt von grosser Nervosität.
Bernhard Windler
Ewoud Gommans (hier beim Smash gegen Chênois) und Volley Amriswil zeigten im Spitzenspiel gegen Verfolger Schönenwerd mehr Nervenstärke als der Gegner. (Bild: Mario Gaccioli, Amriswil, 20. Oktober 2018)

Ewoud Gommans (hier beim Smash gegen Chênois) und Volley Amriswil zeigten im Spitzenspiel gegen Verfolger Schönenwerd mehr Nervenstärke als der Gegner. (Bild: Mario Gaccioli, Amriswil, 20. Oktober 2018)

Amriswil musste zum Gipfeltreffen in Schönenwerd ohne seinen Schweizer Mittelblocker Thomas Brändli antreten. Er war im Training von einem harten Ball eines Mitspielers am Kopf getroffen worden. Die beiden Mittepositionen wurden deshalb von Matevz Kamnik und Aleks Ljubicic eingenommen. Wegen der «Zwei-Schweizer-Regel» musste Libero Clément Daniel dem 17-jährigen Tinko Schnegg Platz machen.

Die Thurgauer Gäste erwischten den besseren Start. Kaum zehn Minuten waren ­gespielt, da hatten sie sich eine 10:3-Führung herausgespielt. Vor allem Ewoud Gommans stellte die Solothurner Mal für Mal vor grosse Probleme. Doch in der Folge schlichen sich die Schönenwerder langsam heran. Bei 14:10 hatte Volley Amriswil es nur noch vier Punkte Vorsprung und bei 17:15 nur noch zwei. Doch just in diesem Moment packten die Spieler von Marko Klok wieder ihr bestes Volleyball aus, und nach 26 Minuten ging der Satz verdient an die Gäste.

Djokics entscheidende zwei Servicewinner

Der zweite Satz wogte zu Beginn auf und ab. Bis zum 8:8 konnte sich kein Team absetzen. Das änderte sich, als Jovan Djokic zwei Servicewinner zum 10:8 hinein- drosch. Diese Führung war eine Vorentscheidung in diesem Satz, denn genauso, wie Schönenwerd immer nervöser agierte und ­viele Fehler beging, konnte Amriswil befreit aufspielen. Der Satz ging schliesslich mit 25:19 an die Oberthurgauer.

Von Beginn des dritten Satzes an wurde das vorher zerfahrene Spiel besser. Die Führung wechselte ständig. Als es 17:15 zugunsten der Amriswiler stand, glaubte man das Spiel entschieden. Doch unter der Führung seines Jungstars und Topskorers Luca Ulrich schaffte Schönenwerd die Wende und holte sich den Satz mit 25:23.

Auch der vierte Satz war eine sehr ausgeglichene Angelegenheit. Bis zum 16:16 konnte sich kein Team auch nur ein bisschen absetzen. Als Routinier Kamnik für Amriswil an den Aufschlag kam, zermürbte er die weniger erfahrenen Gastgeber mit drei guten Aufschlägen. Wohl konnte Schönenwerd bis zum 22:22 noch einmal ausgleichen, doch als Josh Howatson bei der 23:22-Führung zum Aufschlag schritt, führte ein Servicewinner zum Matchball, den Gommans mit einem Drei-Meter-Angriff zum Sieg verwertete.

Am kommenden Samstag gastiert der Tabellenletzte Näfels im Tellenfeld

Am nächsten Samstag um 17 Uhr steigt in der Tellenfeld-Halle der Klassiker Amriswil gegen Näfels. Der verlustpunktlose Leader aus dem Oberthurgau trifft dabei auf ein Glarner Team, das sich gewaltig im Umbruch befindet und trotz erstem Sieg am Samstag den letzten Platz in der NLA belegt.

Näfels gelingt der ersten Sieg in dieser Saison

Näfels hat nach fünf Runden in der NLA der Männer seine ersten Punkte geholt. Die Glarner besiegten Uni Bern 3:2, wobei gegen die Berner auch drei Punkte drin gelegen wären. Denn der neunfache Schweizer Meister ging gegen den letztjährigen Aufsteiger nach 53 Minuten mit 2:0-Sätzen in Führung, konnte aber nicht verhindern, dass die Berner sich zurück in die Partie kämpften. Daryll Shank (19 Punkte), Mirco Gerson (16) und Jakub Radomski (15) übernahmen dabei eine tragende Rolle. Näfels wiederum, dem im dritten Durchgang vier Punkte für den Sieg gefehlt hatten, konnten sich vorab auf Lucas Yoder (18) und Joel Roos (15) verlassen. Dank des besseren Starts in den Entscheidungssatz stand der Sieg der Glarner nach 122 Minuten und einem 15:10 fest. Im zweiten Spiel vom Samstag setzte sich Chênois bei Lausanne 3:0 durch. Beide Teams waren unter der Woche noch im Europacup im Einsatz gestanden. Und die Genfer schienen sich von der Reise nach Portugal zu Caldas da Rainha besser erholt zu haben als die Lausanner, die den weiten Weg in die Ukraine zu Lviv zu bewältigen hatten. Gestern besiegte zudem Luzern Jona mit 3:0. (sda)

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