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Volley Amriswil schlägt sich gegen Trentino tapfer

Club-Weltmeister Trentino zeigt Volley Amriswil im Viertelfinal-Hinspiel des CEV-Cups den Meister und siegt auf beeindruckende Weise mit 3:0 (25:21, 25:19, 25:20). Die Thurgauer, zuvor 19 Spiele in Folge unbesiegt, vertreten das Schweizer Volleyball aber ehrenhaft und bieten den über 1000 Zuschauern ein begeisterndes Volleyballfest.
Bernhard Windler
Amriswils Diagonalangreifer Thomas Zass (hinten) war mit 17 Punkten der beste Skorer der Partie. Der österreichische Internationale überflügelte damit sogar Trentinos Aaron Russell um einen Punkt. Russell hat mit den USA 2016 in Rio Olympia-Bronze und im vergangenen Herbst in Turin WM-Bronze gewonnen. (Bild: Mario Gaccioli)

Amriswils Diagonalangreifer Thomas Zass (hinten) war mit 17 Punkten der beste Skorer der Partie. Der österreichische Internationale überflügelte damit sogar Trentinos Aaron Russell um einen Punkt. Russell hat mit den USA 2016 in Rio Olympia-Bronze und im vergangenen Herbst in Turin WM-Bronze gewonnen. (Bild: Mario Gaccioli)

Wenn der Club-Weltmeister auf ein Schweizer Team trifft, sind die Rollen klar verteilt. Das war auch am Mittwochabend im ­Tellenfeld zwischen Trentino und Volley Amriswil nicht anders. Hätte man 100 Franken auf den haushohen Favoriten aus Italien gewettet, wäre man nun zwei Franken reicher. Bei einem Sieg des Aussenseiters aus dem Oberthurgau hätte die Kasse mit 1100 Franken geklingelt.

Bis zum 5:5 vermochten die Amriswiler das Resultat ausgeglichen zu gestalten. Dann zogen die Südtiroler langsam, aber stetig davon. Das Heimteam tat sich mit den Aufschlägen des Gegners sehr schwer. Kaum erkennbar, stoppten die Italiener mitten in der Servicebewegung und überraschten die Amriswiler noch und noch mit kurzen Anspielen. Dazu passte die Abstimmung in der Annahme mehrmals nicht. Über 6:9 stieg der Rückstand auf 11:16 und 15:22.

Thomas Brändli zwingt Trentino zum Time-out

Beim Stand von 18:24 wechselte Trainer Marko Klok Thomas Brändli für den Aufschlag ein. Dem Amriswiler Urgestein gelangen zwei gefährliche Aufschläge und ein Servicewinner zum 21:24. Das Näherkommen der Amriswiler zwang Trentinos Coach Angelo Lorenzetti zu einem Time-out, worauf seine Equipe, die für dieses Spiel ohne den Serben Uros Kovacevic auskommen musste, sofort den Satzgewinn realisierte. Anstelle von Kovacevic stand bei Trentino der Holländer Maarten van Garderen auf dem Feld.

Beste Stimmung dank über 1000 Zuschauern: Die Laola-Welle macht im Tellenfeld gleich mehrmals die Runde. (Bild: Mario Gaccioli)

Beste Stimmung dank über 1000 Zuschauern: Die Laola-Welle macht im Tellenfeld gleich mehrmals die Runde. (Bild: Mario Gaccioli)

Im zweiten Satz spielten die Amriswiler bis zum 5:6 mit, doch schnell einmal stand es 6:11. Der härteste Amriswiler Aufschläger, Jovan Djokic, setzte seine Services immer wieder ins Netz. Und mit den Aufschlägen der anderen Amriswiler bekundete Trentino keinerlei Mühe. Dazu erwischte Ewoud Gommans nicht den besten Tag. Erst nach dem 11:17 ­kamen die Amriswiler wieder besser ins Spiel. Immer wieder Thomas Zass punktete für die Thurgauer. Bei Trentino waren es vor allem der Amerikaner Aaron Russell und der italienische ­Nationalspieler Luca Vettori, die für ihr Team punkteten. Der Satz ging mit 25:19 an die Italiener.

Plötzlich liegt Amriswil 6:0 in Führung

Die über 1000 Zuschauer im ­Tellenfeld trauten zu Beginn des dritten Satzes ihren Augen nicht. Nach nur vier Minuten lag Amriswil 6:0 in Führung. Doch wie gewonnen, so zerronnen: Nur kurze Zeit später führte Trentino 7:6. In der Folge glänzte auf Amriswiler Seite immer wieder Zass, während die Angriffe auf der Seite der Italiener besser verteilt waren. Nach 77 Minuten und dem 25:20 für Trentino war die Partie vorbei. Das Rückspiel in Trento findet in zwei Wochen, am Mittwoch, 13. Februar, statt. Und auch wenn Amriswils Chancen auf ein Weiterkommen sehr klein sind: Der Start in den dritten Satz lässt hoffen.

Die Gästefans aus Norditalien machten sich farbenfroh bemerkbar und konnten mit einem Sieg im Gepäck die Heimreise antreten. (Bild: Mario Gaccioli)

Die Gästefans aus Norditalien machten sich farbenfroh bemerkbar und konnten mit einem Sieg im Gepäck die Heimreise antreten. (Bild: Mario Gaccioli)

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