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Volley Amriswil greift von aussen an

Erstmals seit drei Jahren startet Amriswil am Samstag um 18 Uhr auswärts gegen Jona nicht als Titelverteidiger in die NLA-Meisterschaft. Und da zum Auftakt der Supercup verloren ging, beschränkt sich die Titelverteidigung der Thurgauer in der Saison 2018/19 auf den Schweizer Cup.
Bernhard Windler
Thomas Brändli (rechts) und Volley Amriswil bekamen im Supercup die Stärke von Meister Lausanne bereits zu spüren. (Bild: Anthony Anex/KEY, Gümligen, 7. Oktober 2018)

Thomas Brändli (rechts) und Volley Amriswil bekamen im Supercup die Stärke von Meister Lausanne bereits zu spüren. (Bild: Anthony Anex/KEY, Gümligen, 7. Oktober 2018)

Wie in jedem Jahr weiss man vor Beginn der sich über 21 Runden hinziehenden NLA-Qualifikation der Männer von einigen Teams mehr und von einigen weniger. Sicher ist: Titelverteidiger Lausanne ist auch in dieser Saison «l’Équipe à battre». Das zeigte sich beim 3:0-Sieg im Supercup gegen Amriswil. Im Gegensatz zum Vorjahr konnten die Waadtländer ihr Erfolgsteam einigermassen beisammenhalten. Neu sind nur der Kameruner David Feughouo auf der Diagonalposition und Routinier Sébastien Chevallier am Pass, der den zurückgetretenen Julien Carrel ersetzt. Mitteangreifer Radisa Stevanovic ist ein Rückkehrer. Mit Adrien Prével, Jonas Kvalen, Karim Zerika und Libero Dennis Del Valle verblieben bewährte Kräfte auf dem Spielfeld, genauso wie Trainer Massimiliano Giaccardi an der Seitenlinie.

Näfels hat Umbau im Kader zu verkraften

Nicht mehr so stark wie zuletzt ist Playoff-Finalist Näfels einzuschätzen. Die Glarner mussten ihr komplettes Schweizer Mitte-Trio ersetzen. Und auch am Pass, auf der Liberoposition und im Angriff wirken neue Kräfte. Allerdings ist es Näfels gelungen, von Luzern den Passeur und Nationalspieler Peer Harksen zu holen. Dazu haben sie das Rennen um den umworbenen Libero Etienne Hagenbuch gewonnen.

Einen starken Umbruch hat Schönenwerd hinter sich. Die Mitte wurde ausgewechselt, wobei der Zuzug von Samuel Ehrat das Team stärken dürfte. Im Angriff zählen die Solothurner weiterhin auf Daniel Rocamora und Leandro Gerber. Dazu ist von Luzern der Neo-Internationale Luca Ulrich gekommen. Und nicht zu vergessen: Der überaus talentierte Libero Julian Fischer konnte weiterverpflichtet werden.

Über Playoff-Halbfinalist Chênois ist wenig bekannt. Treten die Genfer in ähnlicher oder komplett veränderter Formation an? Diese Frage sollte man nach der Startrunde und dem Gastspiel im Thurgau in der zweiten Runde beantworten können. Jona und Uni Bern werden am Tabellenende erwartet Luzern erreichte im vergangenen Jahr den fünften Schlussrang. Ob das Team die Abgänge von Passeur Harksen, der Angreifer Luca Müller (zu Amriswil) und Luca Ulrich sowie von Mitteangreifer Christopher Frame (beide zu Schönenwerd) adäquat ersetzen konnten, wird sich ebenfalls noch weisen.

Nach Team-Rückzug nur noch mit acht Clubs

Nachdem sich Einsiedeln freiwillig aus der NLA zurückgezogen hat, verbleiben noch acht Teams. Und es würde überraschen, wenn Jona und Uni Bern viel weiter als auf den siebten Platz vorstiessen. Allerdings hört man aus Bern, dass dort neu drei Polen die Mannschaft verstärken. Der Liga täte es jedenfalls gut, wenn sie sich wieder etwas ausgeglichener präsentieren würde.

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